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Mercedes-Benz SLK, SLC – Probleme mit der ESP-Software

Möglicherweise kann die Software des elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP) fehlerhaft sein.

Mercedes SLK.jpg © ÖAMTC
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Betroffen von der Rückrufaktion sind 134 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Betroffen sind die Modelle SLK und SLC (BR 172) hergestellt im Zeitraum von Juni 2015 bis Januar 2017.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Software des Elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP) fehlerhaft ist. Sollte ein Fahrassistenzsystem (z. B. Tempomat) eine automatische Bremsung veranlassen und diese in einer sehr frühen Phase des Bremsdruckaufbaus wieder abgebrochen werden, könnte ein geringer Restdruck in der hydraulischen Bremsanlage verbleiben, dadurch bleiben die Bremsen weiterhin leicht betätigt bleiben und können sich im weiteren Fahrbetrieb erhitzen. Betätigt der Fahrer anschließend das Bremspedal, wird der gewünschte Bremsdruck wie vorgesehen auf- und nach dem Loslassen des Bremspedals vollständig abgebaut, inklusive des zuvor verbliebenen Restdrucks.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen ein Softwareupdate des ESP durchgeführt. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe des Sprechers auf zirka 30 Minuten in der Fachwerkstatt.  

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete im Mai 2017. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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