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Mercedes-Benz S-Klasse - Mögliche Brandgefahr

Es kann zu Übergangswiderständen zwischen den Stromschienen und in weiterer Folge zu einem Brand kommen.

Marcus mercedes_s_klasse_cabrio.jpg © ÖAMTC
Mercedes S-Klasse © ÖAMTC

Betroffen von der Rückrufaktion sind 26 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Im Detail betroffen sind die Fahrzeuge der S-Klasse (BR 217/222) hergestellt im Zeitraum von August 2017 bis Februar 2018.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass zwei Muttern zur Befestigung von Stromschienen innerhalb der Vorsicherungsdose im Kofferraum nicht verbaut wurden. Dies könnte zu erhöhten Übergangswiderständen zwischen den Stromschienen und somit zu einer Brandgefahr führen. Unter anderem könnten der Motorlauf, die Gurtfunktionen und das Kombiinstrument beeinträchtigt sein, wodurch sich die Gefahr eines Unfalls und auch die Verletzungsgefahr erhöhen würden.   

Im Rahmen der Rückrufaktion wird die Vorsicherungsdose überprüft und gegebenenfalls in der Fachwerkstatt ausgetauscht. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 1 Stunde.  

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden schon über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete schon im August 2018. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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