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Mercedes-Benz - Probleme mit der Sitzlehnenverriegelung

Möglicherweise entspricht das linke Fondsitzschloss nicht den Spezifikationen.

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Mercedes C-Klasse © ÖAMTC

In Österreich werden 140 Mercedes-Benz Fahrzeuge zurückgerufen. Betroffen sind die Modelle C-Klasse (BR 205), E-Klasse (BR 213), GLC (BR 253, AMG GT 4-Türer Coupe (BR 290) und EQC (BR 293) mit elektrischer Fondlehnenentriegelung, hergestellt im Produktionszeitraum von Januar 2020 bis Mai 2020.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass das linke Fondsitzlehnenschloss nicht den Spezifikationen entsprechen könnte. In diesem Fall wäre zwar die grundsätzliche Funktion der Sitzlehnenverriegelung gegeben, im Falle eines Crashs könnte die Verriegelung durch eine zusätzliche Beladung versagen. Dadurch könnte es zu einem erhöhten Verletzungsrisiko kommen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die linke Fondsitzlehnenverriegelung in der Fachwerkstatt ersetzt. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 1 Stunde.    

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete bereits Mitte August 2020. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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