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Mercedes-Benz - Probleme mit den Airbags

Möglicherweise können im Falle eines Unfalles die Airbags nicht einwandfrei auslösen.

Marcus mercedes_e_klasse.jpg © ÖAMTC
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Marcus mercedes_glc_coupe.jpg © ÖAMTC
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Betroffen von der Rückrufaktion sind 36 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Betroffen sind die Modelle der A-Klasse (BR 176) B-Klasse (BR 246/242), E-Klasse (BR 213/238), GLA (BR 156) und CLA (BR 117) aus dem Produktionszeitraum von August 2016 bis März 2017.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass bei bestimmten Fahrzeugen das Mischungsverhältnis des Treibmittels bestimmter Airbag-Zündpillen nicht der Spezifikation entsprechen könnte. Fehlerhafte Zündpillen könnten dadurch im Falle eines Unfalls mit Aktivierung der entsprechenden Beifahrer-, Knie- oder Window-Airbags, nicht wie vorgesehen zünden. Im Falle eines Unfalls mit Aktivierung des Beifahrer-, Knie- oder Window-Airbags ohne Zündung der entsprechenden Zündpille, wäre die Rückhaltewirkung dieser Airbags nicht gewährleistet. Dies könnte das Verletzungsrisiko der Insassen erhöhen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird der Mangel durch einen Tausch der Airbags behoben. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit hängt von der Anzahl der betroffenen Airbags ab und beläuft sich laut Angabe des Sprechers auf bis zu 3,5 Stunden in der Fachwerkstatt.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge werden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion ist im Mai 2017 gestartet. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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