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Mercedes-Benz - Probleme mit dem Spurhalteassistent

Möglicherweise führt der aktive Spurhalteassistent ab einer Geschwindigkeit von 105 km/h keine aktive Bremseingriffe durch.

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Mercedes-AMG S-Klasse Cabriolet © ÖAMTC
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Mercedes-AMG S-Klasse Coupe © ÖAMTC

Betroffen von der Rückrufaktion sind 7 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Betroffen sind die Modelle S-Klasse AMG (BR 222) und S-Klasse Coupé/Cabriolet AMG (BR 217) hergestellt im Produktionszeitraum von Januar 2017 bis März 2018.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass bestimmte Parameter des aktiven Spurhalteassistenten in der Software der Multifunktionskamera nicht der Spezifikation entsprechen. Dadurch könnte der aktive Spurhalteassistent im Falle eines unbeabsichtigten Spurwechsels ab einer Geschwindigkeit von 105 km/h keinen aktiven Bremseingriff durchführen. In diesem Fall ist die Unfallverhinderungsfunktion des Assistenzsystems reduziert. Der Fahrer würde indes weiterhin durch die Lenkrad-Vibration vor einem unbeabsichtigten Spurwechsel gewarnt. Bei Geschwindigkeiten unterhalb 105 km/h reagiert das Assistenzsystem wie vorgesehen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Software der Multifunktionskamera aktualisiert. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 30 Minuten in der Fachwerkstatt.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete im September 2018. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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