Artikel drucken
Drucken

Mercedes-Benz - Probleme mit dem ESP

Möglicherweise könnte die Software des ESP-Steuergerätes nicht den Spezifikationen entsprechen.

Mercedes AMG GT43_Marcus_2019.jpg © Werk
Mercedes AMG GT © Werk

In Österreich werden 163 Mercedes-Benz Fahrzeuge zurückgerufen. Betroffen sind die Modelle AMG GT (BR 290), C-Klasse AMG (BR 205) und GLC AMG (BR 253) hergestellt im Produktionszeitraum von April 2018 bis November 2019.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Software des ESP-Steuergerätes nicht der Spezifikation entsprechen könnte. In diesem Fall könnte das ESP-System nicht auf den verbauten Bremsentyp abgestimmt sein. Des Weiteren könnte das ESP-System auf einer möglichen Drift des Gierratensensors oder einen Ausfall der Bremsunterdruckversorgung nicht wie vorgesehen reagieren. Dadurch könnte ein nicht der Fahrsituation entsprechender ESP-Eingriff erfolgen. Dies würde die Unfall- bzw. Verletzungsgefahr erhöhen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Software des ESP-Steuergerätes in der Fachwerkstatt aktualisiert. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 30 Minuten.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete bereits Anfang September. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Das könnte Sie auch interessieren

ÖAMTC Stützpunkt