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Mercedes-Benz GLA - Masseanbindung des Beifahrerairbags

Möglicherweise entspricht die Masseanbindung des Beifahrerairbags nicht den Spezifikationen.

Marcus 2021_SUV mercedes_benz_gla.jpg © Werk
Mercedes-Benz GLA © Werk

Im Detail ist das Modell GLA der Baureihe 247 von Mercedes-Benz aus dem Bauzeitraum Februar bis August 2020 betroffen.

Eine Sprecherin von Mercedes Österreich teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Masseanbindung des Beifahrerairbags nicht den Spezifikationen entspricht. In diesem Fall könnte eine elektrostatische Aufladung nicht wie vorgesehen über die Masseanbindung des Beifahrerairbags abgeleitet werden. Die Folge wäre ein unmotiviertes Auslösen des Airbags. Dies könnte auch auftreten, bei Verwendung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz, obwohl der Airbag ordnungsgemäß deaktiviert wurde.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Masseanbindung des Beifahrerairbags in der Fachwerkstatt überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Der Werkstattaufenthalt beträgt maximal 60 Minuten.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den Österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion ist bereits gestartet. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Stand 16.03.2021

ÖAMTC Stützpunkt