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Mercedes-Benz C-Klasse, GLK – Probleme mit der Lenkungskupplung

Möglicherweise wurde die Lenkungskupplung nicht mit dem vorgesehenen Drehmoment verschraubt.  

Mercedes C-Klasse.jpg © ÖAMTC
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Mercedes GLK.jpg © ÖAMTC
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Betroffen von der Rückrufaktion sind 4 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Betroffen sind die Modelle C-Klasse und GLK (BR 205) hergestellt im Zeitraum von Januar 2013 bis Dezember 2014.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Lenkungskupplung nicht mit dem vorgesehenen Drehmoment verschraubt worden sein könnte. Sollte dies der Fall sein, könnte sich im Fahrbetrieb die Mutter vom Haltestift lösen und dieser aus der Lenkungskupplung herausrutschen. Durch Relativbewegungen könnte sich danach die Lenkungskupplung von der Lenkspindel lösen. In diesem Fall wäre die mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Lenkgetriebe nicht mehr gegeben, das Fahrzeug wäre somit nicht mehr lenkfähig. Dies würde zu einer erhöhten Unfallgefahr führen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Verschraubung der Lenkungskupplung überprüft und gegebenenfalls mit dem richtigen Drehmoment angezogen. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe des Sprechers auf zirka 1 Stunde in der Fachwerkstatt.  

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion starte im April 2017. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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