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Mercedes-Benz AMG GT, CLS - Probleme mit dem Sicherheitsgurt

Möglicherweise kann es zum Verlust der Rückhaltewirkung des Sicherheitsgurtes kommen.

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Mercedes AMG GT © ÖAMTC
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Mercedes CLS

Betroffen von der Rückrufaktion sind 22 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Im Detail betroffen sind die Modelle AMG GT (BR 290) und CLS (BR 257) hergestellt im Zeitraum von Juli 2017 bis März 2018.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Vernietung des Gehäusedeckels der Sicherheitsgurte auf den Vordersitzen nicht den Spezifikationen entspricht. Die verwendeten Nieten weisen nicht die vorgesehene Bauteilhärte auf. Bei einer Bauteiltemperatur von weniger als -17,5°C könnten im Falle eines Unfalls bei einer Straffung des Sicherheitsgurtes mit hoher Belastung die Nieten versagen. Die Folge wäre, dass sich der Gehäusedeckel löst, was zu einem Verlust der Rückhaltewirkung des Gurtes führen würde. Es besteht daher eine erhöhte Verletzungsgefahr.

Im Rahmen der Rückrufaktion werden bei den betroffenen Fahrzeugen die Sicherheitsgurte der Fahrer- und Beifahrerseite in der Fachwerkstatt ausgetauscht. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 2 Stunden.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete im Oktober 2018. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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