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Mercedes-Benz A-, B-Klasse - Probleme mit dem Fernlicht

Möglicherweise kann das Fernlicht bis zum nächsten Zündungslauf nicht mehr über den Fernlichthebel deaktiviert werden.

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Mercedes A-Klasse © Werk
Mercedes_B-Klasse
Mercedes B-Klasse

Betroffen von der Rückrufaktion sind 83 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Betroffen ist die A-Klasse (BR 177) und B-Klasse (BR 247) mit IHC oder IHC+ hergestellt im Produktionszeitraum von Juli 2018 bis Februar 2019.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass sich der adaptive Fernlicht-Assistent ordnungsgemäß automatisch deaktiviert (z.B. aufgrund verschmutzter Multi Purpose Kamera). Sollte in Folge der Fahrer das Fernlicht manuell aktivieren, kann das System bis zum nächsten Zündungslauf nicht mehr über den Fernlichthebel deaktiviert werden. Das Fernlicht kann man jederzeit durch Drehen am Lichtdrehschalter auf „manuelles Fahrlicht“ umschalten. Eine Blendung des Gegenverkehrs kann in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden. Dies könnte das Unfallrisiko erhöhen. Darüber hinaus könnten gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten werden.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen ein Softwareupdate für den Fernlicht-Assistenten aufgespielt. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf maximal 30 Minuten in der Fachwerkstatt.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete im März 2019. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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