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Fehler im Airbagsteuergerät – VW fasst bei Rückruf neuerlich nach

vw_polo_f01_0 © ÖAMTC
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VW_e-up_4
VW_e-up_4  -  VW e-up, Auto
In Österreich sind insgesamt 868 Fahrzeuge der Modellreihen VW Polo (6R) und dem Elektrofahrzeug e-up! (BL1) von der Rückrufaktion betroffen. Konkret handelt es sich um Fahrzeuge aus den Modelljahren 2014 und 2015. Aufgrund des unzureichenden Abwicklungsstandes fasst VW bei dieser Rückrufaktion nach.
In einem Schreiben an den ÖAMTC erklärte eine Sprecherin der Porsche Austria GmbH, dass bei den betroffenen Fahrzeugen die Möglichkeit eines Fertigungsfehlers bei der Herstellung des Beschleunigungssensors besteht. Aufgrund dieses fehlerhaften Sensors im Airbagsteuergerät kann es zu fehlerhaften Signalen kommen, so die Sprecherin. In weiterer Folge sind Störungen im Airbagsystem nicht auszuschließen. In diesem Zusammenhang gab es bereits Beanstandungen hinsichtlich aktivierter Airbagkontrollanzeigen bzw. gab es in einem Fall eine ungewollte Airbagauslösung, ohne weitere Folgen für den Fahrer. Um weitere Vorfälle zu verhindern, ersetzt Volkswagen an allen betroffenen Fahrzeugen das Airbagsteuergerät. Über die Dauer des dafür notwendigen Werkstättenaufenthalts äußerte sich die Sprecherin nicht.
Der offizielle Start der Rückrufaktion ist der 05.01.2015. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden über den österreichischen Versicherungsverband informiert.

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