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Audi - Probleme mit der Hinterachse

Möglicherweise muss die Hinterachse instandgesetzt werden.

marcus16_audi_A4_CMS.jpg © ÖAMTC
Audi A4 © ÖAMTC
audi_e_tron.jpg © Werk
Audi e-Tron © Werk

In Österreich werden 1.607 Audi Fahrzeuge zurückgerufen. Die folgenden Modelle sind betroffen:

  • Audi A4 (8W) Fahrzeuge aus den Modelljahren 2020 bis 2021
  • Audi A5 (F5) Fahrzeuge aus den Modelljahren 2020 bis 2021
  • Audi A6 (4A) Fahrzeuge aus den Modelljahren 2020 bis 2021
  • Audi A7 (4K) Fahrzeuge aus den Modelljahren 2020 bis 2021
  • Audi Q5 (FY) Fahrzeuge aus den Modelljahren 2020 bis 2021
  • Audi Q7 (4M) Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2021
  • Audi Q8 (4M) Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2021
  • Audi e-Tron (GE) Fahrzeuge aus dem Modelljahr 2020   

Eine Sprecherin von Audi Österreich teilte dem ÖAMTC mit, dass eine oder mehrere Muttern an den Achslenkern der Hinterachse verbaut wurden, welche nicht den Spezifikationen entsprechen. Sollte eine Mutter brechen, kann es zu einem erhöhten Spiel zwischen Achslenker und Radträger führen. Die Folge, wäre eine Veränderung der Achseinstellung an der Hinterachse. Ein plötzliches, nicht beherrschbares „Auslenken“ der Hinterachse bei höheren Geschwindigkeiten kann nicht ausgeschlossen werden.

Im Rahmen des Rückrufes werden bei den betroffenen Fahrzeugen die betroffenen Muttern an der Hinterachse in der Fachwerkstatt ersetzt.

Die betroffenen Fahrzeughalter wurden über den Österreichischen Versicherungsverband verständigt. Die Rückrufaktion ist bereits angelaufen. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Stand: 28.06.2021

ÖAMTC Stützpunkt