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ÖAMTC: Sechs Heckboxen im Vergleich (+ Fotos)

Eine löst sich beim Crashtest

Wien (OTS) - Heckboxen bieten für Fahrten mit viel Gepäck zusätzlichen Stauraum. Ihre Vorteile gegenüber einer geräumigeren Dachbox: Weniger Luftwiderstand und leichtere Zugänglichkeit. Der ÖAMTC hat sechs aktuelle Modelle (Westfalia Transportbox, Thule Heckträgerbox BackSpace 9171, mft Backbox, Alutrans BackBOXX Premium Box, Menabo Boxxy und TowBox V1) in den Kriterien Gestaltung, Handhabung, Fahr- und Crashsicherheit getestet.

Mit "gut" schneiden drei Boxen ab. Westfalia überzeugt als Testsieger mit guter Gestaltung und Handhabung sowie sehr guten Sicherheitsnoten. Thule bietet mit seiner Box ein zusammenklappbares und damit platzsparendes Produkt, das sich allerdings nicht ganz so angenehm handhaben lässt, wie die festen Boxen der Konkurrenz. Die Backbox von mft ist ebenfalls "gut", hat allerdings einen erheblichen Gewichtsnachteil – für die problemlose Montage sind zwei Personen notwendig.

Die Gesamtnote "befriedigend" erreichen zwei Heckboxen. Das Modell von Alutrans punktet zwar mit der höchsten Nutzlast aller Testkandidaten, beim Ausweichtest verrutscht die Box jedoch. Letzteres passiert auch bei Menabo: Die Box beginnt bei einem plötzlichen Ausweichmanöver bei 75 km/h zu rotieren. Beide Boxen beschädigen dabei das Fahrzeug. Zum Vergleich: Alle anderen Boxen blieben auch bei einem Ausweichmanöver mit 90 km/h stabil.

Die größten Probleme mit der Verkehrssicherheit gab es bei der TowBox V1. Die Verschraubungen zwischen Box und Träger hielten den Belastungen beim simulierten "City-Crash" mit 30 km/h nicht stand. In der Praxis wäre zumindest eine Beschädigung des Autos die Folge, im schlimmsten Fall löst sich die Box komplett.

Empfehlungen des ÖAMTC-Experten

* Um die Boxen zu montieren, ist eine Anhängerkupplung notwendig. In einigen Fällen sind auch Fahrradheckträger notwendig (Westfalia, Thule, Menabo). Will man diese nicht separat kaufen, ist man mit mft, Alutrans und TowBox besser bedient – diese Modelle haben ihren eigenen Träger.

* Man sollte unbedingt darauf achten, wie viel von der Breite der Box tatsächlich nutzbar ist.

* Besonderes Augenmerk ist auf die maximale Stützlast der Anhängerkupplung zu legen.

* Fahrtechnisch sollte man bedenken, dass sich mit montierter Box der Schwerpunkt des Autos ändert. Vor allem bei voll geladener Box macht sich das bemerkbar, speziell in Kurven. Entsprechend muss die Geschwindigkeit angepasst werden. Sehr schwere Gegenstände sind daher auch im Kofferraum besser aufgehoben.

* Die Befestigung der Box sollte nach einigen Kilometern überprüft werden.

Aviso an die Redaktionen: Fotos zu dieser Aussendung sind in der Mediathek unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.

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