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ÖAMTC: Hitze treibt Pannenhilfe-Zahlen in ganz Österreich nach oben

Rund 82.000 Pannenhilfen und Abschleppungen im Juli

Wien (OTS) - Zum wiederholten Mal in diesem Sommer hat eine Hitzewelle Österreich fest im Griff. Hohe Temperaturen und Staus im Ferienreiseverkehr – eine Kombination, die den Autos stark zusetzt und den Pannenfahrern des ÖAMTC viel Arbeit beschert. Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe für Wien, Niederösterreich und das Burgenland führt aus: "Alleine seit 1. Juli sind unsere Pannenfahrer österreichweit zu rund 82.000 Einsätzen ausgerückt. Pannenhilfe wurde über 59.000 Mal geleistet, der Abschleppdienst kam 22.500 Mal zum Einsatz."

Die meisten Pannenhilfe-Einsätze hatten die Gelben Engel im Juli in Wien (rund 12.800) zu verzeichnen, gefolgt von Niederösterreich (10.800), Oberösterreich (9.200), der Steiermark (8.000), Tirol (5.800), Kärnten (5.000), Salzburg (3.900), Vorarlberg (1.900) und dem Burgenland (1.800). Der häufigste Grund sind auch im Sommer die Batterien, die der seit Tagen dauernden Hitze nicht standhalten. "Sobald die Temperatur längere Zeit über 30 Grad liegt, ist eine Autobatterie genauso belastet wie im Winter bei Minusgraden", erklärt Samek. Wer ohnehin bereits vorhat, die schwächelnde Batterie seines Autos zu wechseln, sollte das sicherheitshalber jetzt tun, denn die Hitze wird derzeitigen Prognosen zufolge noch länger anhalten.

Auch streikende Kühlsysteme und in der Folge überhitzte Motoren treiben die Sommer-Einsatzzahlen des ÖAMTC nach oben. "Darum sind Autopannen ein ständiger Begleiter von Baustellen und Staus. Normalerweise sollte 'Stopp-and-Go' ja kein Problem für ein Fahrzeug darstellen – sind aber beispielsweise die Kühllamellen durch Rückstände wie Laub oder Insekten verlegt, sinkt die Kühlleistung und der Motor überhitzt", so Samek. Im schlimmsten Fall führt das zu einem Motorschaden und dann hilft nur mehr eine Abschleppung.

Zu den mechanischen Defekten gesellen sich auch hitzebedingte Fehler der Autofahrer: Wenn man unkonzentriert ist, sperrt man sich eben leichter selbst aus, Tanks werden mit dem falschen Kraftstoff gefüllt, Kinder und Hunde werden versehentlich im Auto eingesperrt. "In solchen Fällen besteht bei der derzeitigen Wetterlage höchste Gefahr für die Eingeschlossenen. Daher reiht die ÖAMTC-Einsatzzentrale derartige Einsätze vor", erklärt Samek.

Da die Wetterprognosen weiterhin viel Hitze in Aussicht stellen, sind die ÖAMTC-Pannenfahrer, aber auch die Mitarbeiter in der Einsatzzentrale des Clubs in verstärkter Einsatzbereitschaft. Im Bedarfsfall kann die Pannenhilfe-Mannschaft auch weiter aufgestockt werden. Alles in allem zeichnen sich für diesen Sommer Einsatzrekorde ab. Der Jänner war mit 123.900 Pannenhilfen und Abschleppungen der bisher stärkste Einsatzmonat im Jahr 2017, gefolgt vom Juli mit 81.600 Einsätzen.

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