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ÖAMTC erfreut über positive Signale zur NoVA Anpassung

Ohne Anpassung droht Mehrbelastung der Konsumenten von 570 Mio. Euro pro Jahr

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich der ÖAMTC über die politischen Signale einer aufkommensneutralen Anpassung der NoVA-Formel noch in diesem Jahr. "Es kann und darf nicht sein, dass sich die NoVA-Belastung für die Konsumenten aufgrund einer neuen Labor-Messmethode mehr als verdoppelt, obwohl sich am Verbrauch auf der Straße nichts ändert", warnt Martin Grasslober, Verkehrswirtschaftsexperte des ÖAMTC. Ohne Änderung der Berechnungsformel würde sich aufgrund des WLTP-Verfahrens eine zusätzliche Belastung der Autofahrer in Höhe von insgesamt rund 570 Millionen Euro ergeben.

Skeptisch sieht der ÖAMTC hingegen die Verlängerung der aktuellen Übergangsregelung, wo bei der NoVA-Ermittlung weiterhin auf die CO2-Emssionen des alten Labor-Messverfahrens rückgerechnet wird. Wie der ÖAMTC aufzeigen konnte, hat diese Rückrechnung schon 2018 – trotz weniger Neuzulassungen – zu zusätzlichen NoVA-Einnahmen von 60,8 Millionen Euro geführt."Im übrigen droht bei einer Verlängerung der Übergangsregelung, dass den Konsumenten die realitätsnäheren Normverbräuche in den Schauräumen und Marketingunterlagen ein weiteres Jahr vorenthalten werden", erklärt Grasslober.

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
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