PRESSE

PRESSE

Mitunter schwierige Visa-Anträge bei Fernreisen Richtung Osten

Rechtzeitig um nötige Dokumente kümmern – besonders Russland und China fordern zahlreiche Infos vorab

Eine Fernreise bedarf teilweise einer aufwendigen Vorbereitung, die einige Wochen vorab in Angriff genommen werden muss. "Man sollte sich rechtzeitig erkundigen, ob im Reiseland ein Visum notwendig ist und welche Dokumente man wo und wie beantragen muss. Sonst kann es Probleme bei der Einreise geben bzw. wird die Einreise gänzlich verweigert", sagt ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. "Vor allem bei Fernreisen in östliche Gefilde kann die Beantragung des Visums zur Herausforderung werden." Die Expertin des Mobilitätsclubs kennt einige Beispiele: 

  • Russland: Österreichische Staatsangehörige benötigen für Reisen nach Russland ein Visum, das in einer Konsularvertretung der Russischen Föderation oder beim Russischen Visazentrum in Wien rechtzeitig vor der Reise beantragt werden muss. Zu den dafür erforderlichen Unterlagen gehören u.a. der Nachweis einer Reisekrankenversicherung von einem in Russland anerkannten österreichischen Versicherungsunternehmen sowie eine förmliche Reisebestätigung des Reiseveranstalters. Kürzlich wurde die Einreise in die russischen Exklaven Kaliningrad sowie in das Leningrader Gebiet und nach St. Petersburg erleichtert – österreichische Reisende können nun für Kurzaufenthalte bis zu maximal acht Tagen kostenlos ein elektronisches Visum beantragen. Der Antrag muss auf der Webseite des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation unter http://electronic-visa.kdmid.ru ausgefüllt und ein digitales Foto beigelegt werden.
  • China: Für Reisen nach China braucht man ein Visum, das über das Chinese Visa Application Center in Wien beantragt werden muss. Seit Mai 2019 muss der Antrag über das entsprechende Online-Formular und zusätzlich mittels Termin für die persönliche Einreichung gestellt werden. Der Visumantrag ist zehn Seiten lang und nur auf Englisch verfügbar. Es müssen zahlreiche persönliche Angaben gemacht werden, wie z. B. aktueller und ehemalige Arbeitgeber, Jahreseinkommen oder auch Familienmitglieder. Die Zusammenstellung der Infos kann eine Weile dauern. "Bei der Beantragung müssen Reisende auch ihre gesamten Reiseunterlagen für Flüge und Hotel vorlegen und ihre Wiederausreise sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen", fügt Renner hinzu. Einen Leitfaden und den Link für den Online-Antrag sowie die Öffnungszeiten des Chinese Visa Application Center findet man in der ÖAMTC Länder-Info unter www.oeamtc.at/laenderinfo.
  • Singapur: Für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Schwangere Frauen benötigen allerdings ab der 24. Schwangerschaftswoche für die Einreise ein Visum, das beim Honorarkonsulat von Singapur in Wien beantragt werden kann. 
  • Kambodscha: Wer in Thailand urlaubt, plant oft auch einen Ausflug nach Kambodscha. Wer über den Landweg einreist, muss dafür ein E-Visum bis spätestens zwei Wochen vor Reiseantritt über das kambodschanische Außenministerium unter www.evisa.gov.kh beantragen und ausgedruckt mitnehmen. Reist man über den Luftweg ein, kann das Visum auch an den internationalen Flughäfen beantragt werden – allerdings sind dafür dann Passfotos nötig.

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

Artikel drucken Pressemappe herunterladen
Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit

Bei allen Fragen zum Thema Mobilität, z. B. Crashtests, Kraftstoffpreisen, Gesetzesinitiativen, Unfallstatistiken, alternativen Antrieben, Pannenhilfe und Einsatzzahlen sowie sämtliche Fragen zu Reise, Fahrtechnik und Flugrettung.

Mobilitätsinformation

Bei Fragen zur aktuellen Verkehrslage und Straßeninfrastruktur sowie Telematik.

In dieser Fenstergröße bietet die mobile Ansicht besseren Überblick! Wenn Sie die Ansicht wechseln möchten, klicken Sie den Button jetzt wechseln