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Campingsommer 2019 erneut mit mehr Nächtigungen – wie die nächste Saison "grüner" wird

Campingplätze beliebter als Ferienwohnungen – wie man umweltfreundlich campt  

Der Sommer 2019 war angesichts abermals gestiegener Nächtigungszahlen ein erfreulicher für die heimischen Campingplatzbetreiber: Sie konnten in der vergangenen Saison insgesamt 6,33 Millionen Nächtigungen verbuchen – und damit knapp drei Prozent mehr als im Sommer 2018. Vor allem Oberösterreich (plus neun Prozent), die Steiermark (plus zehn Prozent) und Wien (plus neun Prozent) wurden von Campern häufiger angesteuert. "Frei, flexibel, naturnah – so beschreiben die meisten die Vorzüge des Campings. Der erneute Zugewinn bestätigt, dass der Campingtourismus auflebt und sich großer Beliebtheit erfreut", sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC).

Im Hinblick auf alle Unterkunftsarten entfallen acht Prozent aller Übernachtungen in Österreich auf Campingplätze. Zum Vergleich: Gewerbliche Ferienwohnungen bzw. -häuser machen mit rund sieben Prozent einen etwas kleineren Anteil an der Gesamtstatistik der Übernachtungen aus.

Nachhaltig campen mit Hilfe von Gütezeichen und achtsamer Produktauswahl

"Das neue Jahrzehnt steht im Sinne der Nachhaltigkeit und stellt auch Reisende vor die Herausforderung, achtsam mit der Umwelt umzugehen. Camper bringen ohnehin ein besonderes Interesse an Natur und sauberer Umwelt und damit gute Voraussetzungen für umsichtiges Handeln mit", sagt der Experte und gibt Ratschläge, wie Camper einen grünen Fußabdruck hinterlassen können:

  • Gütesiegel: Bereits seit 1996 gibt es das Österreichische Umweltzeichen für Campingplätze – darauf sollte man bei der Platzauswahl achten. Auch das EU-Label "Eco-Camping" kann bei der Orientierung helfen. Die Gütezeichen weisen auf eine umweltfreundliche Ausrichtung und dahingehend strenge Kriterien hin – u.a. im Hinblick auf Abfallvermeidung und Mülltrennung sowie auf einen effizienten Einsatz von Energie und Wasser.
  • Materialauswahl: "Beim Kauf der Campingausrüstung sollte man im Sinne der Umwelt auf unbedenkliche Materialien und Beschichtungen achten", rät ÖCC-Experte Mehlmauer. "Oft wird bei Outdoor-Material mehr Wert auf Funktionalität als auf Nachhaltigkeit gelegt. Es gibt jedoch Produkte, die beides vereinen – sie sind dann aus recyceltem Material, aus Bio-Baumwolle, mit zertifizierten Daunen oder ohne bedenkliche Chemikalien hergestellt." Viele Hersteller achten mittlerweile auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte und geben mit Siegeln wie dem "Bluesign" (Stoffe für Schlafsack bzw. Zelt) oder "Responsible Down Standard" (Daunen für Schlafsäcke und Kleidung) Auskunft und Orientierung.
  • Konstantes Tempo: Wer mit Wohnmobil oder Pkw anreist, kann auf einen umweltfreundlichen Fahrstil achten – also mit konstantem Tempo (idealerweise zwischen 90 und 100 km/h) und möglichst wenigen Geschwindigkeitswechseln fahren.
  • Regional einkaufen: Viele Campingplätze haben eigene kleine Märkte mit regionalen Produkten – dort sollte man gerade für kleine Besorgungen zugreifen,  und nicht immer zum größeren Supermarkt in die nächst gelegene Stadt fahren.

Der ÖCC bietet bereits mehr als 13.000 Mitgliedern vielfältige Leistungen: Neben persönlicher Reiseberatung und eigener Campingzeitschrift profitiert man von attraktiven Rabatten bei 2.900 Campingplätzen oder beim Mieten von Wohnmobilen. Außerdem bieten über 170 Partnerbetriebe günstige Konditionen. Nähere Informationen zum ÖCC und zum Campen allgemein unter www.campingclub.at.

Rückfragehinweis für Journalisten:

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