Was Sie über Fahrgemeinschaften wissen sollten

Hohe Treibstoffpreise und Parkplatznot bringen immer mehr Autofahrer dazu, Fahrgemeinschaften zu organisieren. Diese entlasten die Geldbörse, die Umwelt und die Straßen.

Fahrgemeinschaft Carpool © iStock
Fahrgemeinschaft Carpool © iStock

Gemeinsam ein Fahrzeug zu nutzen, schafft außerdem Parkräume. Fahrgemeinschaften sind also umweltfreundlich – eine durchwegs vorteilhafte Mobilitätsalternative.

Welche Rahmenbedingungen brauchen Fahrgemeinschaften?

Wichtig für einen tatsächlichen und spürbaren Nutzen sind aus Sicht des Mobilitätsclubs einfache rechtliche und infrastrukturelle Rahmenbedingungen:

Klare gesetzliche Vorgaben:

Fahrgemeinschaften müssen steuer- und gewerberechtlich bedenkenlos und einfach gebildet werden können. Eine faire Kostenteilung darf nicht zu steuerrechtlichen Nachteilen und gewerberechtlichen Konsequenzen führen.

Umsteig- und Sammelpunkte schaffen

Es braucht eine Infrastruktur, so dass man das eigenes Fahrzeug abstellen und auf die Fahrgemeinschaft umsteigen kann (Park&Drive)

Parkplätze am Endziel

Über Stellplätze an Umstieg- und Sammelpunkten hinaus braucht es geeignete Parkplätze am Endziel, auf denen das genutzte Kfz tagsüber legal und verlässlich abgestellt werden kann und darf. 

Kostenlose Warteplätze

Kurzparkzonen sind ungeeignet, um auf Mitfahrer zu warten. In der Nähe innerstädtischer öffentlicher Verkehrsmittel müssendaher gebührenfreie Warteplätze zur Verfügung gestellt werden.

Spürbarer Zeitvorteil

Busspuren sollen soweit möglich für die Nutzung durch Fahrgemeinschaften geöffnet werden.  

Verkehrsplanung neu denken

Pendler in Fahrgemeinschaften sollen speziell mitgedacht und berücksichtigt werden.

Der ÖAMTC gibt Antwort auf die wichtigsten Fragen

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