Coole Idee: Carpools

Fahrgemeinschaften werden immer beliebter. Nicht nur, weil sie der Umwelt und dem Klima nützen. Die coolsten werden jetzt gesucht. Es winken tolle Preise!

Fahrgemeinschaft Carpool © iStock
Fahrgemeinschaft Carpool © iStock

Fahrgemeinschaften zahlen sich immer aus. Wenn der Besetzungsgrad eines Autos erhöht wird, sich Menschen, die den gleichen Weg haben, für Fahrten – etwa zur Arbeit – ein Auto teilen, dann nützt das allen: Nicht nur finanziell, sondern auch der Umwelt und dem Klima. Gerade für Pendler ist Carpooling die einfachste und wirksamste Form, Schadstoffe und CO2 einzusparen.

Der ÖAMTC unterstützt die Idee, möchte Bewusstsein zum Thema schaffen und gleichzeitig diejenigen belohnen, die bereits Fahrgemeinschaften bilden. Deshalb sucht der Club gemeinsam mit dem Radiosender kronehit Österreichs coolsten Carpool.

Den Fahrgemeinschaften, winken tolle Preise: Unter allen Teilnehmer/-innen werden 3x ein ganzes Jahr gratis Tanken für den Carpool bei Eni verlost.

So machen Sie mit:
Alles Nähere zur Teilnahme finden Sie – ab 7. Oktober – auf www.kronehit.at. Die besten Zusendungen werden mit den Hörer/-innen geteilt. 

Der ÖAMTC sieht aber auch noch Nachholbedarf. Das Potenzial für Carpooling könnte, durch infrastrukturelle Maßnahmen wie Aussteige- und Sammelplätzen im städtischen Raum, Erleichterungen für das Parken des Fahrgemeinschafts-Fahrzeug, einer Erlaubnis zum Befahren von Busspuren oder einer Erhöhung des gesetzlich gestatteten Mitfahr-Beitrags von lediglich 5 Cent je Kilometer, noch mehr ausgeschöpft werden.

Was Sie über Fahrgemeinschaften wissen sollten

Hohe Treibstoffpreise und Parkplatznot bringen immer mehr Autofahrer dazu, Fahrgemeinschaften zu organisieren. Diese entlasten die Geldbörse, die Umwelt und die Straßen. Gemeinsam ein Fahrzeug zu nutzen, schafft außerdem Parkräume. Fahrgemeinschaften sind also umweltfreundlich – eine durchwegs vorteilhafte Mobilitätsalternative.

Welche Rahmenbedingungen brauchen Fahrgemeinschaften?

Wichtig für einen tatsächlichen und spürbaren Nutzen sind aus Sicht des Mobilitätsclubs einfache rechtliche und infrastrukturelle Rahmenbedingungen:

Klare gesetzliche Vorgaben:

Fahrgemeinschaften müssen steuer- und gewerberechtlich bedenkenlos und einfach gebildet werden können. Eine faire Kostenteilung darf nicht zu steuerrechtlichen Nachteilen und gewerberechtlichen Konsequenzen führen.

Umsteig- und Sammelpunkte schaffen

Es braucht eine Infrastruktur, so dass man das eigenes Fahrzeug abstellen und auf die Fahrgemeinschaft umsteigen kann (Park&Drive)

Parkplätze am Endziel

Über Stellplätze an Umstieg- und Sammelpunkten hinaus braucht es geeignete Parkplätze am Endziel, auf denen das genutzte Kfz tagsüber legal und verlässlich abgestellt werden kann und darf. 

Kostenlose Warteplätze

Kurzparkzonen sind ungeeignet, um auf Mitfahrer zu warten. In der Nähe innerstädtischer öffentlicher Verkehrsmittel müssendaher gebührenfreie Warteplätze zur Verfügung gestellt werden.

Spürbarer Zeitvorteil

Busspuren sollen soweit möglich für die Nutzung durch Fahrgemeinschaften geöffnet werden.  

Verkehrsplanung neu denken

Pendler in Fahrgemeinschaften sollen speziell mitgedacht und berücksichtigt werden.

Der ÖAMTC gibt Antwort auf die wichtigsten Fragen

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