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Serbien: Achtung vor Betrug bei vorgetäuschten Fahrzeugpannen

In letzter Zeit gab es vermehrt Meldungen von Mitgliedern, die auf der Reise durch Serbien Betrügern zum Opfer gefallen sind. Die Vorfälle ereigneten sich vor allem auf der Hauptreiseroute Autobahn A1.

Die Vorgehensweise ist dabei in allen Fällen ähnlich: Lenker von Pkw bzw. Wohnmobilen werden auf der Autobahn durch Warnzeichen oder Hupen auf ein vermeintliches Problem am Fahrzeug aufmerksam gemacht und zum Anhalten aufgefordert. Anschließend täuschen die Täter einen Schaden am Fahrzeug der Reisenden vor (z.B. Ölverlust an der Vorderachse) oder blockieren mittels elektromagnetischer Felder die Fahrzeugelektronik. Sie geben ihren Opfern zu verstehen, dass eine Weiterfahrt unter diesen Umständen nicht möglich sei und organisieren eine rasche Abschleppung zu einer nahegelegenen Werkstatt. In manchen Fällen ist ein Abschleppfahrzeug zufällig binnen Minuten vor Ort. Die Reisenden können ihre Fahrt erst fortsetzen, wenn sie die Kosten für die angebliche Reparatur, in bar und ohne Rechnung, bezahlen - oftmals in Höhe von mehreren hundert Euro, teilweise auch bis zu 2.000 Euro.

Tipp für Reisende

Der ÖAMTC empfiehlt in solchen Fällen im Fahrzeug zu bleiben, Ruhe zu bewahren und die Fahrt am besten fortzusetzen. Sollten Zweifel am Fahrzeugzustand bestehen, ist es besser sich selbst eine Werkstatt in der Nähe zu suchen. Keinesfalls sollte auf Angebote, mit den "Helfern" mitzufahren, eingegangen werden.

Mitglieder können sich auch an die ÖAMTC Schutzbrief-Nothilfe unter +43 1 25 120 00 wenden oder via ÖAMTC App Hilfe anfordern. Der Club organisiert rasch Pannenhilfe oder einen Abschleppdienst über seriöse Partnerfirmen. Unter der Rufnummer stehen auch die ÖAMTC Juristen rund um die Uhr zur Verfügung und geben Tipps zum richtigen Verhalten.

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