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Geisterfahrer: Was tun? Verhaltenstipps und Ursachen

Geisterfahrer sind unberechenbar. Deshalb ist es umso wichtiger, dass jeder Kraftfahrer darüber informiert ist, wie er sich im Ernstfall richtig verhält.

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Geisterfahrer © ÖAMTC

Hauptursachen

Ursachen für Geisterfahrten sind Alkoholisierung, Überforderung, aber auch absichtliches Wenden oder Zurückschieben, oftmals auch deshalb, weil eine Ausfahrt verpasst oder etwas in der Autobahnraststätte vergessen wurde.

Richtiges Verhalten bei Geisterfahrergefahr

Geisterfahrer sind unberechenbar. Um Unfälle zu vermeiden, ist es umso wichtiger, dass jeder Kraftfahrer darüber informiert ist, wie er sich im Ernstfall richtig verhält. Die Club-Expertin hat die wichtigsten Verhaltensregeln bei Geisterfahreralarm zusammengestellt:

  • Informieren, ob die Geisterfahrerwarnmeldung auf meinen Autobahnbereich gerichtet ist.
  • Nicht überholen.
  • Möglichst ruhig bleiben.
  • Tempo reduzieren - eventuell notwendige Ausweichmanöver müssen im niedrigen Geschwindigkeitsbereich durchgeführt werden, sonst droht Schleudergefahr.
  • Alarmblinkanlage einschalten.
  • Nach Möglichkeit einen Parkplatz aufsuchen und warten, bis über das Radio eine Entwarnung durchgegeben wird.
  • Wenn man einen Geisterfahrer sieht, sollte man über die nächste Notrufsäule die Autobahnmeisterei alarmieren. Dadurch kann automatisch der genaue Standort ermittelt werden.
  • Beim Hilferuf mit dem Handy muss man auf die genauen Autobahnkilometer achten, um den Abschnitt präzisieren zu können.

Als Geisterfahrer unterwegs - Was tun?

Wenn man merkt, dass man selbst zum Geisterfahrer geworden ist, sollte man sofort die Warnblinkanlage einschalten, um andere Lenker zu warnen.

  • Sofort das Tempo reduzieren.
  • So weit wie möglich an den nächstgelegenen Fahrbahnrand fahren, sofort anhalten, hinter der Leitplanke Schutz suchen und auf das Eintreffen der Exekutive warten.
  • Niemals die Fahrbahn kreuzen, weil man im Stress leicht ein sich näherndes Fahrzeug übersehen kann.
  • Auf keinen Fall versuchen mit dem Fahrzeug zu wenden oder mit dem Rückwärtsgang die Autobahn wieder zu verlassen, denn das Risiko, dadurch herankommende Fahrzeuge zu gefährden, ist viel zu hoch.

Keinesfalls versuchen, selbst einen Geisterfahrer zu stoppen. Das soll der Exekutive überlassen werden.

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