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Mercedes-Benz V-Klasse/Vito - Möglicher Radverlust

Durch ein nicht korrektes einrasten der Sicherungsringe der Radlager an der Vorderachse kann es zu einem Verlust der Räder kommen.

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Mercedes Vito © ÖAMTC

Betroffen von der Rückrufaktion sind 36 Mercedes-Benz Fahrzeug in Österreich. Potenziell betroffen ist das Modell V-Klasse/Vito (BR 447) aus dem Produktionszeitraum vom 06.06.2017 bis 10.06.2017.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Sicherungsringe der Radlager an der Vorderachse nicht richtig eingerastet sein könnten. Die Sicherungsringe könnten teilweise außerhalb der Achsschenkel stehen und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese auswandern können. Das Radlager könnte sich in seinem Presssitz bewegen, während die Bremsscheibe durch den Bremssattel gehalten wird. Im Fehlerfall können ein möglicher Radverlust und damit das Eintreten von unvorhergesehenen Fahrzuständen aber nicht sicher ausgeschlossen werden. Dadurch könnte sich das Unfallrisiko erhöhen.

Im Rahmen der Rückrufaktion werden bei den betroffenen Fahrzeugen die Sicherungsringe an den Radlagern der Vorderachse kontrolliert und gegebenenfalls wird die Position der Sicherungsringe korrigiert. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe des Sprechers auf zirka 2 Stunden in der Fachwerkstatt.  

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden schon über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete schon Ende November 2017. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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