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Mercedes-Benz - Probleme mit dem Bremskraftverstärker

Möglicherweise kann ein Anschlussstutzen der Unterdruckleitung am Bremskraftverstärker brechen.

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07_2012_mercedes_a_start  -  Neue Mercedes A-Klasse
neuwagenaktionen_2017-05_mercedes.jpg © Werk
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Betroffen von der Rückrufaktion sind 5.735 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Betroffen sind die Modelle A-Klasse (BR 176), B-Klasse (BR 246), CLA (BR 117) und GLA (BR 156), mit Ottomotor M270 (Links-/Rechtslenker) und Dieselmotor (Linkslenker), hergestellt im Zeitraum von April 2011 bis April 2013.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass der zugelieferte Anschlussstutzen der Unterdruckleitung am Bremskraftverstärker brechen könnte. Sollte der Anschlussstutzen brechen, würde der Bremskraftverstärker nicht mehr mit Unterdruck versorgt werden. Infolge dessen würde sich die Bremskraftverstärkung sukzessive reduzieren und das Bremspedal müsste nach wenigen Bremsungen mit einem höheren Kraftaufwand betätigt werden.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Unterdruckleitung des Bremskraftverstärkers ausgetauscht. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe des Sprechers auf zirka 1 Stunde in der Fachwerkstatt.  

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion starte im Juni 2017. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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