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Mercedes-Benz G-Klasse - Probleme mit dem Bremspedal

Möglicherweise kann die Bremskraftunterstützung ausfallen.

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Mercedes G-Klasse © ÖAMTC

Betroffen von der Rückrufaktion sind 2 Mercedes-Benz Fahrzeuge mit V8-Biturbo-Benzinmotor (M176) in Österreich. Betroffen sind Modelle aus der G-Klasse (BR 463) hergestellt im Zeitraum von April 2017 bis Mai 2017.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass der Bremsunterdruckschlauch außerhalb der Spezifikation gefertigt worden sein könnte, wodurch sich die innere Schlauchwandung des vierlagigen Bremsunterdruckschlauchs ablöst. Dadurch wird die Unterdruckversorgung zum Bremskraftverstärker eingeschränkt, wodurch sich die Bremskraftunterstützung reduzieren würde. Das Bremspedal müsste mit einem erhöhten Kraftaufwand betätigt werden. Dadurch könnte sich der Bremsweg verlängern.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen der Unterdruckschlauch überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 30 Minuten in der Fachwerkstatt.  

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete im Februar 2018. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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