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Mercedes-Benz E-Klasse AMG - Probleme mit der aktiven Motorhaube

Möglicherweise löst die aktive Motorhaube bei einem Unfall mit Fußgängerbeteiligung nicht aus.

Mercedes-AMG E.jpg © ÖAMTC
Mercedes E-Klasse AMG © ÖAMTC

Betroffen von der Rückrufaktion sind 16 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Im Detail betroffen ist die E-Klasse AMG (BR 213 AMG) mit aktiver Motorhaube, hergestellt im Produktionszeitraum November 2016 bis Jänner 2018.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Funktion der aktiven Motorhaube aufgrund einer fehlerhaften Verlegung des Sensorschlauches im vorderen Stoßfänger gestört sein könnte. Aufgrund eines möglicherweise geknickten Schlauches könnte im Falle eines Unfalls mit Fußgängerbeteiligung, der Fußgängerkontakt nicht erkannt, und in Folge die aktive Motorhaube nicht ausgelöst werden. Dies könnte die potentielle Verletzungsgefahr für den Fußgänger erhöhen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen nach UN-R127 könnten nicht eingehalten werden.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Sensor-Schlauchverlegung im Stoßfänger überprüft und gegebenenfalls richtig gestellt. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 1 Stunde in der Fachwerkstatt.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete im September 2018. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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