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Ford Explorer - Probleme mit den Schrauben der Hinterachse

Möglicherweise können die Befestigungsschrauben der Hinterachse brechen.

Ford Explorer © Werk
Ford Explorer © Werk

In Österreich werden 222 Ford Fahrzeuge zurückgerufen. Genauer ist das Modell Explorer aus dem Produktionszeitraum 22.10.2018 bis 11.04.2022 betroffen.

Ein Sprecher von Ford Österreich teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Befestigungsschraube der Hinterachse während der Fahrzeugbeschleunigung brechen kann. Ein Versagen dieser Schraube ist durch sehr laute Geräusche und Vibrationen während der Fahrt erkennbar. Die Folge wäre, dass sich das Fahrzeug in Bewegung setzen kann. Dies geschieht, wenn der Gangwählhebel in die Parkposition bewegt wird und die elektronische Feststellbremse nicht aktiviert wurde.

Im Rahmen des Rückrufes wird bei den betroffenen Fahrzeugen ein Software-Update in der Fachwerkstatt aufgespielt. Die Dauer des Werkstattaufenthaltes beträgt 30 Minuten.

Die betroffenen Fahrzeughalter wurden über den Österreichischen Versicherungsverband verständigt. Die Rückrufaktion ist bereits angelaufen. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Stand: 20.09.2022

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