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DruckenÖAMTC ePower / FAQs
1. Nutzung der ÖAMTC ePower Ladestationen
An den ÖAMTC ePower Ladestationen können alle E-Fahrzeugnutzer:innen laden – unabhängig davon, ob sie ÖAMTC ePower Kund:innen sind oder nicht. Die Bezahlung erfolgt bequem über die ÖAMTC App, ÖAMTC ePower App oder Ladekarte, alternativ per Direct Payment (z. B. mit Kreditkarte).
Bei den ÖAMTC Stützpunkten sind die Ladestationen 24-Stunden zugänglich (Ausnahme: ÖAMTC Stützpunkte in Kärnten), bei den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren während den jeweiligen Öffnungszeiten (Ausnahme: Fahrtechnik Zentrum Melk/Wachauring, 24-Stunden-Betrieb).
ÖAMTC ePower Ladestationen finden Sie an zahlreichen ÖAMTC-Standorten, darunter Stützpunkte und Fahrtechnik Zentren, sowie bei unseren Partnerunternehmen in ganz Österreich.
Eine Übersicht aller ÖAMTC ePower Ladestationen finden Sie in der interaktiven Karte der ÖAMTC ePower App sowie im ÖAMTC Routenplaner.
Zusätzlich zu unseren ÖAMTC ePower Ladestationen, stehen Ihnen über 26.000 Ladepunkte (Stand Jänner 2026) unserer Roaming-Partner österreichweit zur Verfügung.
ÖAMTC ePower Roaming-Partner in Österreich:
- A1
- APCOA
- Burgenland Energie
- Compleo
- da-emobil
- e-Laden Tirol (IKB)
- e-Lugitsch
- ella
- Energie AG Oberösterreich
- Energie Graz
- Energie Steiermark
- ENIO
- EVN
- illwerke vkw
- ionity AT
- ionity DE
- KELAG
- Linz AG
- MER
- Monta
- Salzburg AG
- Shell Austria
- Smatrics
- Stadtwerke Kufstein
- Stromquelle
- Tulln Energie
- Wels Strom
- Wien Energie
ÖAMTC ePower Roaming-Partner in Deutschland:
- EON
- Ionity
- MER
An Vlotte Ladestationen der VKW Illwerke, die mit dem Hinweis "Stay & Charge" versehenen sind, gilt ein kWh-basierter Ladetarif. Ab der 5. Stunden wird ein Belegungsentgelt i.H.v 12 Euro/Stunden (Preis inkl. Mehrwertsteuer) verrechnet.
Weitere Informationen finden Sie unter www.oeamtc.at/epower
ÖAMTC ePower Kund:innen starten den Ladevorgang bequem mit der ÖAMTC App, der ÖAMTC ePower App oder mit der ÖAMTC ePower Ladekarte. Die Abrechnung erfolgt monatlich: Zu Beginn des Folgemonats erhalten Kund:innen per E-Mail eine Sammelrechnung, die eine detaillierte Übersicht aller Ladevorgänge enthält. Die Abrechnung erfolgt automatisch über das bei der Registrierung hinterlegte Zahlungsmittel.
Zusätzlich haben sowohl ÖAMTC ePower Kund:innen als auch Nicht-Kund:innen die Möglichkeit, per Direct-Payment zu laden und zu bezahlen. Hierfür muss der an ÖAMTC ePower Ladestationen angebrachte QR-Code mit einer geeigneten App gescannt und die Anweisungen am Smartphone befolgt werden.
Sowohl ÖAMTC ePower Kund:innen als auch alle anderen E-Fahrer:innen können den Ladevorgang bequem per Direct Payment starten. An jeder ÖAMTC ePower Ladestation befindet sich dafür ein QR-Code, der einfach mit einer geeigneten App gescannt werden kann. Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Starten des Ladevorgangs:
- Ladekabel des Ladepunkts mit dem E-Fahrzeug oder - falls die Ladestation über kein Ladekabel verfügt, das Ladekabel des E-Fahrzeuges mit dem Ladepunkt verbinden
- QR-Code mit einer geeigneten App scannen
- Den Anweisungen am Smartphone folgen
- Ladevorgang am Display starten
- Fahrzeug versperren
Beenden des Ladevorgangs:
- QR-Code erneut scannen
- Ladevorgang am Display beenden
- Fahrzeug entsperren
- Ladekabel abstecken
Bei den ÖAMTC-Stützpunkten (ausgenommen ÖAMTC Stützpunkte in Kärnten) sowie beim Fahrtechnik Zentrum Melk/Wachauring sind die Ladestationen 24-Stunden zugänglich, bei den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren während den jeweiligen Öffnungszeiten.
Öffnungszeiten der Ladestationen sind auch in der ÖAMTC ePower App in der Detailansicht einer Ladestation ersichtlich.
Die Reservierung eines Ladepunktes ist nicht möglich, da hierfür der Ladepunkt temporär gesperrt werden müsste und dadurch für andere Kund:innen nicht mehr zugänglich wäre.
An ÖAMTC ePower Ladestationen laden ÖAMTC ePower Kund:innen ihr E-Fahrzeug mit Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern. Bei Ladestationen von Roaming-Partnern kann die Stromherkunft variieren.
Ja, Sie können mit der ÖAMTC ePower App und Ladekarte Ihr E-Fahrzeug ebenfalls in Deutschland bei ausgewählten Ladenetzbetreibern laden.
2. ÖAMTC ePower Ladeprodukt
Nein, eine ÖAMTC Mitgliedschaft ist nicht notwendig, lediglich ein “Mein ÖAMTC” Account ist für die Registrierung der ÖAMTC ePower App erforderlich.
ÖAMTC ePower ist ein Produkt und Angebot der ÖAMTC Verbandsbetriebe GmbH.
Nein, die ÖAMTC-Mitgliedsnummer kann nur für eine Registrierung verwendet werden und muss auf die gleiche Person oder Firma laufen, wie die ÖAMTC Mitgliedschaft.
Nein, pro Registrierung kann nur eine E-Mail-Adresse verwendet werden. Sie benötigen für jedes Privat- oder Firmenkonto eine eigene E-Mail-Adresse. Die angegebenen Daten bei der Registrierung werden vom ÖAMTC Service-Team überprüft und verifiziert.
Folgende ÖAMTC ePower Ladetarife stehen aktuell zur Auswahl (Stand Jänner 2026):
Ladetarife im ÖAMTC ePower Ladenetz:
AC-Ladepunkt: 0,44 €/kWh
Belegungsentgelt ab 240. Minute: 0,10 €/Min.
DC-Ladepunkt bis 149 kW: 0,54 €/kWh
Belegungsentgelt ab 120. Minute: 0,10 €/Min.
DC-Ladepunkt ab 150 kW: 0,64 €/kWh
Belegungsentgelt ab 120. Minute: 0,10 €/Min.
Ladetarife im Partnernetz (Roaming):
AC-Ladepunkt: 0,54 €/kWh
Belegungsentgelt ab 240. Minute: 0,10 €/Min.
DC-Ladepunkt bis 149 kW: 0,64 €/kWh
Belegungsentgelt ab 120. Minute: 0,10 €/Min.
DC-Ladepunkt ab 150 kW: 0,74 €/kWh
Belegungsentgelt ab 120. Minute: 0,10 €/Min.
Alle Preisangaben inkl. Mehrwertsteuer.
Bitte entnehmen Sie die aktuellen Tarife und Gebühren unserem ÖAMTC ePower Preisblatt.
Anm.: Die zeitbasierten Tarife entfallen. Seit 12.9.2023 wird im gesamten ÖAMTC ePower Lade- und Partnernetz nur mehr kWh-basiert abgerechnet.
Um ÖAMTC ePower Kund:innen maximale Transparenz zu gewährleisten, erfolgt die Abrechnung aller Ladevorgänge österreichweit ausschließlich nach geladenen Kilowattstunden (kWh) – unabhängig von der Ladezeit.
Zur Optimierung der Nutzung unserer ÖAMTC ePower Ladestationen und zur Vermeidung von Blockaden durch Dauerparker wird ein minutenbasiertes Entgelt erhoben, um ÖAMTC ePower Kund:innen zu einer zügigen Freigabe der Station nach dem Ladevorgang anzuhalten. Das Belegungsentgelt wird beim AC-Laden nach 4 Stunden, beim DC-Laden nach 2 Stunden in Höhe von 0,10 Euro/Min. (inkl. Mehrwertsteuer) verrechnet.
Bitte entnehmen Sie die aktuellen Tarife und Gebühren unserem ÖAMTC ePower Preisblatt.
Der größte Vorteil eines kWh-basierten Ladetarifs liegt in der transparenten und fairen Abrechnung: Kund:innen zahlen ausschließlich für die tatsächlich geladene Strommenge – unabhängig von der Ladezeit.
Herkömmliche Abrechnungsmodelle sind oft komplex und intransparent, was zu unerwartet hohen Kosten und Unzufriedenheit bei E-Fahrzeugbesitzer:innen führen kann. Mit ÖAMTC ePower bietet der Mobilitätsclub ein einfaches und transparentes Tarifmodell, das eine faire Abrechnung gewährleistet.
Bei jedem Ladevorgang wird die tatsächliche Menge des geladenen Stroms abgerechnet (kWh-basiert).
Die ÖAMTC ePower Kund:in erhält jeweils am Anfang des Folgemonats per E-Mail eine monatliche Sammelrechnung mit einer Übersicht aller Ladevorgänge. Die Bezahlung erfolgt über das in der App hinterlegte Zahlungsmittel (SEPA oder Kredit-/Debitkarte).
3. Allgemeines zu dem Thema Laden
AC ist die englische Abkürzung für „Alternating Current“. Ins Deutsche übersetzt, bedeutet der Begriff „Wechselstrom“. Die AC-Ladeleistung der ÖAMTC ePower Ladestation beträgt bis zu 22 kW.
DC ist die englische Abkürzung für „Direct Current“. Ins Deutsche übersetzt, bedeutet der Begriff „Gleichstrom“. Die DC-Ladeleistung der ÖAMTC ePower Ladestation beträgt bis zu 400 kW.
Die Ladedauer von Elektrofahrzeugen variiert signifikant in Abhängigkeit von mehreren Faktoren, einschließlich der Batteriekapazität, der Ladeleistung sowie des aktuellen Ladezustands der Batterie. Aufgrund dieser Variablen ist eine exakte Vorhersage der Ladezeit nicht möglich. Für detaillierte Informationen konsultieren Sie bitte die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs oder wenden Sie sich direkt an den Fahrzeughersteller.
- AC-Ladestationen: Je nach Ladeleistung (3,7 kW bis 22 kW) kann eine vollständige Ladung mehrere Stunden dauern.
- DC-Ladestationen: Abhängig von der Ladeleistung (50 kW bis über 300 kW) kann eine Ladung von 20 % auf 80 % bereits in 15–45 Minuten erfolgen.
Sie können ebenfalls mit folgender Formel die ungefähre Ladedauer berechnen:
Ladezeit(h) = Batteriekapazität(kWh) dividiert durch die Ladeleistung (kW)
Zum rechnerischen Ergebnis sollte ein 30-minütiger Aufschlag hinzugerechnet werden, nachdem der Batteriestatus in der obigen Formel nicht berücksichtigt wird.
Für das AC-Laden an öffentlichen Ladestationen wird in der Regel ein eigenes Ladekabel mit einem Typ 2-Stecker benötigt. DC-Ladestationen verfügen hingegen bereits über ein fest installiertes Ladekabel mit einem CCS- und/oder CHAdeMO-Stecker.
Die Ladung eines Elektrofahrzeugs über eine Haushaltssteckdose ist grundsätzlich möglich, jedoch mit Einschränkungen und potenziellen Risiken verbunden:
Ladeleistung und -dauer:
Haushaltssteckdosen liefern in der Regel eine geringere Ladeleistung im Vergleich zu speziellen Ladeeinrichtungen wie Wallboxen oder Ladestationen. Dies führt zu deutlich längeren Ladezeiten, was insbesondere bei größeren Batteriekapazitäten problematisch sein kann.
Sicherheitsaspekte:
Die dauerhafte Belastung einer Haushaltssteckdose durch den Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs kann zu einer Überhitzung der Leitungen und Steckdosen führen, was ein Brandrisiko darstellt. Insbesondere ältere Elektroinstallationen sind möglicherweise nicht für diese Belastung ausgelegt. Generell ist es sicherer und ratsamer hierfür bestimmte Wandladestationen (Wallboxen) zu benutzen.
Empfehlung:
Für regelmäßige Ladevorgänge empfiehlt sich die Installation einer Wallbox oder die Nutzung von öffentlichen Ladestationen. Die Ladung über eine Haushaltssteckdose sollte auf Notfälle oder Ausnahmefälle beschränkt bleiben. Wenn es unbedingt nötig ist, das E-Auto über eine Haushaltssteckdose zu laden, sollte von einem Fachmann überprüft werden, ob die jeweilige Hauselektrik dafür ausgelegt ist.
Nein, E-Fahrzeuge sind mit einem Batteriemanagementsystem ausgestattet, das eine Überladung verhindert. Sobald die wiederaufladbare Batterie Ihres Fahrzeuges vollständig geladen ist, wird der Ladevorgang automatisch beendet.
Regelmäßiges DC-Schnellladen kann die Batteriealterung beschleunigen, insbesondere wenn häufig mit sehr hohen Ladeleistungen geladen wird. Für eine lange Batterielebensdauer wird empfohlen, überwiegend AC zu laden und DC nur bei Bedarf zu nutzen. Darüber hinaus sollten Sie Ihr E-Fahrzeug maximal bis 80% laden. Für detaillierte Informationen konsultieren Sie bitte die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs oder wenden Sie sich direkt an den Fahrzeughersteller.
Mittels E-Roaming können ÖAMTC ePower Kund:innen ihr E-Fahrzeug auch außerhalb des ÖAMTC ePower Ladenetzes laden, sprich an Ladestationen unserer Roaming-Partner. Es gelten hierfür die Ladetarife für das ÖAMTC ePower Partnernetz.
Des Weiteren ist es mittels E-Roaming möglich, dass Kund:innen von anderen Ladeanbietern in unserem ÖAMTC ePower Lade- und Partnernetz um den Tarif, welchen ihr Ladeanbieter festlegt, zu laden.
Das Laden eines Elektrofahrzeugs an öffentlichen Ladestationen kann über AC- („Alternating Current“ bzw. Wechselstrom) oder DC-Laden („Direct Current“ bzw. Gleichstrom) erfolgen. Die Wahl zwischen diesen beiden Ladearten bzw. Ladestationen hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Ladegeschwindigkeit, Fahrzeugkompatibilität und Anwendungszweck.
- AC-Ladestationen: Laden mit Wechselstrom (AC) und bieten üblicherweise eine Ladeleistung von 3,7 kW bis 43 kW. Die durchschnittliche Dauer eines Ladevorganges dauert zwischen 3 und 6 Stunden. Aufgrund der geringeren Ladeleistung und längeren Ladedauer werden diese Ladestationen vor allem für den Heimgebrauch und Arbeitsplatz verwendet.
- DC-Ladestationen: Laden mit Gleichstrom und bieten üblicherweise eine Ladeleistung von 50 kW bis 350 kW. Die durchschnittliche Dauer eines Ladevorganges (20% auf 80%) dauert unter einer Stunde und ist somit um ein Vielfaches kürzer als ein Ladevorgang an einer AC-Ladestation. Daher werden DC- bzw. Schnellladestationen vermehrt an hochfrequentierten Standorten (z.B. Autobahnstationen, Einkaufszentren, etc.) eingesetzt.
Beim Laden von Elektrofahrzeugen gibt es verschiedene Steckertypen, die sich hauptsächlich nach dem verwendeten Stromtyp (Wechselstrom AC oder Gleichstrom DC) und Standards unterscheiden. Hier sind die gängigsten Typen:
Wechselstrom (AC):
- Typ 1 (SAE J1772): Ein einphasiger Stecker, welcher Ladeleistungen bis zu 7,4 kW (230 V, 32 A) ermöglicht. Der Steckertyp ist hauptsächlich in Nordamerika und Asien verbreitet.
- Typ 2 (Mennekes): Ein dreiphasiger, in Europa weitest verbreiteter Stecker. Im privaten Bereich sind mit diesem Stecker Ladeleistungen bis zu 22 kW (400 V, 32 A), im öffentlichen Bereich an Ladestationen sogar Ladeleistungen bis zu 44 kW (400 V, 63 A) möglich.
- Schuko: Die gewöhnliche Haushaltssteckdose. Ermöglicht das Laden mit geringer Leistung (bis zu 2,3 kW) und sollte nur nach Abklärung mit dem Elektriker zum Laden eines E-Fahrzeuges verwendet werden.
Gleichstrom (DC):
- CCS (Combined Charging System): Dieses System kombiniert Typ-2- und DC-Laden in einem Stecker. Der Standard für DC-Schnellladen in Europa und Nordamerika, der (theoretisch) eine Ladung bis zu 350 kW ermöglicht.
- CHAdeMO: Ein älterer Standard, der hauptsächlich von japanischen Herstellern verwendet wird und eine Ladung bis zu 100 kW ermöglicht.
- Tesla Supercharger: Teslas eigener Steckertyp für seine Supercharger-Ladestationen. Neuere Tesla Modelle in Europa können jedoch dank CCS-Adapter ebenfalls an gängigen CCS-Ladestationen geladen werden.