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Sommerlicher Hochbetrieb bei ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe

Von Juni bis August wurden mehr als 26.000 Hilfeleistungen erbracht.

Schutzbrief Spot 17 Crew.jpg © ÖAMTC
Ambulanzjet im Einsatz © ÖAMTC

Reisezeit bedeutet Hochsaison für die Schutzbrief-Nothilfe des Mobilitätsclubs. "Von Juni bis August haben insgesamt rund 81.000 Menschen angerufen, an Spitzentagen waren es bis zu 1.000 Hilferufe, die uns erreicht haben", berichtet Maria Tüchler von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Besonders heiß her ging es im August, als unter anderem gleich 15 Urlauber innerhalb von drei Tagen aus dem Ausland zurück nach Österreich geholt werden mussten.

Mehr als 26.000 Hilfeleistungen wurden in den Sommermonaten von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisiert. Rund 960 Menschen hat der Club wegen einer Verletzung oder Erkrankung nach Hause zurückgeholt. "Der Großteil der Patienten wurde mit dem Krankenwagen oder einem Linienflug transportiert. In 33 Fällen wurde ein speziell ausgerüsteter Ambulanzjet eingesetzt", fasst Tüchler zusammen. Zusätzlich hat der ÖAMTC für 1.100 Menschen direkt am Urlaubsort medizinische Hilfe organisiert.

Doch nicht nur erkrankte oder verunfallte Personen wurden nach Österreich zurückgebracht. Der ÖAMTC organisierte diesen Sommer auch den Rücktransport von rund 2.800 Fahrzeugen aus dem In- und Ausland. Dabei werden weite Distanzen zurückgelegt – so zum Beispiel bei einem Fahrzeugrücktransport aus dem portugiesischen Loures nach Ebreichsdorf: 3.000 Kilometer, eine der weitesten Entfernungen, die im heurigen Sommer zurückgelegt werden musste. Die Palette an Leistungen ist groß und reicht – unter anderem – von Pannenhilfen bzw. Abschleppungen im Ausland, Fahrzeugrückholungen, der Organisation von Mietwägen oder Flügen bis hin zu unzähligen Gesprächen von Ärzten und Juristen mit zuständigen Stellen vor Ort, um ein Problem zu lösen.

So hat die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe geholfen

Batteriesuche in Spanien:

Ein Ehepaar aus Niederösterreich war in Spanien unterwegs. Als die Batterie im Wohnmobil der passionierten Camper plötzlich ausfiel, war es trotz zahlreicher Telefonate mit verschiedenen Herstellern nicht möglich, Ersatz aufzutreiben. Das Team der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe schaffte es dennoch und ermöglichte damit eine Fortsetzung des Urlaubs.

Vespa-Panne in Schweden:

Im Juli waren zwei Wiener mit ihren Vespa-Rollern in Schweden auf Tour. Auf einer der einsamen skandinavischen Straßen hatte einer der Roller eine Reifenpanne – weit vom nächsten Dorf entfernt. Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe konnte mittels der telefonisch durchgegebenen Koordinaten den genauen Standort der Gestrandeten ermitteln, die vom schwedischen Vertragspartner nach kurzer Zeit mitsamt ihren Fahrzeugen abgeholt wurden. Der Reifenwechsel, der beim Hinterrad einer Vespa nur in einer Werkstatt durchgeführt werden kann, wurde am nächsten Werktag durchgeführt und der Abenteuer-Urlaub konnte nach dieser kurzen Unterbrechung fortgesetzt werden.

Motorrad-Unfall in Italien:

Auf einer Motorradtour in Italien hatte ein Ehepaar einen Zusammenstoß mit einem Auto. Die Folge: Beide Eheleute mussten mit mehreren schweren Frakturen am ganzen Körper ins Krankenhaus, der Totalschaden am Motorrad wurde dadurch zur Nebensache. Trotz der Verletzungsschwere war nach medizinischer Abklärung nach wenigen Tagen Krankenhausaufenthalt eine Rückkehr nach Österreich per Ambulanzjet möglich und wurde von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisiert, die auch die Kosten von rund 14.000 Euro übernommen hat.

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