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Schutzbrief-Nothilfe: Kite-Surferin zurückgeholt

Ein Kitesurfer-Kurs am Gardasee endet für die 24-jährige Marlene H. mit gebrochenen Zehen. An ein selbstständiges nach hause fahren mit dem Auto ist also nicht mehr zu denken. Zum Glück hat Marlene H. den ÖAMTC Schutzbrief.

Rückholung Kite-Surferin © Marlene H.
Rückholung Kite-Surferin © Marlene H.

Einer der windsichersten Kitespots in Europa, der sich durch Thermik mit besonders konstantem Wind auszeichnet, ist der Gardasee im Norden Italiens. Auch Marlene H. hat von den Vorzügen gehört und einen fünftägigen Kitesurfer-Kurs am Ostufer des Gardasees gebucht. Ende August fährt sie mit dem eigenen Auto nach Malcesine. Die ersten zwei Tage laufen problemlos und vielversprechend. Die Trainer konstatieren der Niederösterreicherin gute Fortschritte, die Rechtsturns funktionieren auch schon gut. 

Am dritten Kurstag, kurz vor der Mittagspause, versucht Marlene eine Richtungsänderung nach links. Beim Wendemanöver passt das Timing aber nicht ganz. Die Folge: Der Kite steht bereits gut im Wind, zieht quasi voll an. Marlene selbst aber steht noch nicht optimal da. Durch den Ruck des Kites wird sie aus dem Wasser gerissen, dabei brechen zwei Zehen und auch der Mittelfußknochen ist beleidigt. Die junge Frau wird im Krankenhaus versorgt. Der Kitekurs ist vorzeitig zu Ende, mit ihrem Auto nach Hause fahren kann sie wegen ­ihrer Verletzung aber auch nicht. 

So haben wir geholfen

„Da hilft dir nur der ÖAMTC“, rät ihr nach zahlreichen Hilferufen im Bekanntenkreis eine Freundin. Marlene ist seit ­ihrem 18. Geburtstag Clubmitglied und sie hat auch einen Schutzbrief. Bisher hat die 24-Jährige den Club aber noch nie gebraucht. Jetzt braucht sie ihn und wird nicht enttäuscht.

Schon der Anruf bei der Schutzbrief-Nothilfe in Wien beruhigt. Marlene entspannt sich: „Da sitzen Leute, die wissen, was sie tun.“ Ein Italienisch sprechender Einsatzarzt der Schutzbrief-Nothilfe bespricht den Fall mit dem Kollegen am Gardasee. Aufgrund der Diagnose ist ein Transport nur mit Beinhochlagerung möglich. Der Club schickt einen Medicar-Krankenwagen mit Sanitäter-Begleitung. Dabei ist auch ein ÖAMTC-Fahrer, der Marlenes Auto nach Hause bringt. Einen Tag nach dem Unfall ist die Niederösterreicherin daheim, das Auto vor dem Haus geparkt. 

Die Gesamtkosten für den Einsatz in Höhe von knapp über 1.000 Euro übernimmt der ÖAMTC Schutzbrief.

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