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Öffis blockieren kommt teuer

Clubtipps zum richtigen Parken

falschparker_oeffis.jpg © Wiener Linien
falschparker_oeffis.jpg © Wiener Linien

1.649 Mal wurden Straßenbahnen laut Wiener Linien heuer von falsch geparkten Fahrzeugen blockiert. Das bedeutet, dass Öffis rund viereinhalb Mal täglich durch Falschparker an der Weiterfahrt gehindert wurden. 

Feuerwehreinsätze kommen teuer

Straßenbahnen und Busse können an der Weiterfahrt gehindert werden, wenn Pkw nicht nah genug am Randstein parken. Das kommt für den Verursacher sehr teuer: Muss die Feuerwehr ausrücken, um das Fahrzeug zum Gehsteigrand zu wippen, kostet der Einsatz ab dem Moment der Alarmierung bis zum Wiedereinrücken pro Minute 7,90 Euro. Mit mehr als 200 Euro muss man hier auf jeden Fall rechnen. Muss das Fahrzeug abgeschleppt werden, finden Sie die Kosten hier. Die Anzeige schlägt bei verkehrsbehinderndem Parken durchschnittlich mit 100 Euro zu Buche. Zusätzlich werden Mehrkosten, die den Wiener Linien entstanden sind, dem Autofahrer verrechnet.

Ein weiterer Nachteil für Autofahrer ist der Wegfall von Parkplätzen, weil in Straßen, in denen Öffis öfter blockiert worden waren, die Gehsteige verbreitert wurden. So wurde beispielsweise zu Jahresbeginn auf einem Abschnitt der Blindengasse in der Josefstadt durch Gehsteigverbreiterungen die Zahl der Blockaden von 100 auf heuer gerade einmal 13 gesenkt.

Generell gilt: Die Betonplatten, auf denen die Gleise liegen, müssen immer frei bleiben. Zusätzlich sollten die Seitenspiegel eingeklappt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wartet einfach eine Bim bzw. einen Bus ab.

Wo passieren Behinderungen häufig?

  • Radetzkystraße (3. Bezirk)
  • Kaiserstraße (7. und 8. Bezirk)
  • Währinger Straße (18. Bezirk)
  • Kreuzgasse (18. Bezirk)
  • Döblinger Hauptstraße (19. Bezirk)

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