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DruckenAmphibien unterwegs zu ihren Laichplätzen
Vorsicht auf den Straßen!
Frostfreier Boden und Nachttemperaturen über fünf Grad Celsius bieten gute Bedingungen für Kröten, Frösche, Molche, Unken und Salamander, um sich auf den Weg zu ihren Laichplätzen zu machen. Um dort anzukommen, müssen Amphibien aber vielfach Straßen überqueren. Tausende von ihnen verlieren dabei jedes Jahr ihr Leben.
In der Steiermark sind rund 430 Straßenstücke mit auffälligen Amphibienquerungen gelistet. Besonders stark von den kleinen Wanderern frequentiert sind u.a. Straßen in Gratwein, Judendorf-Straßengel, Pachern, Stainz, Liezen oder auch die Prolebstraße in Leoben. Eine interaktive Karte vom Naturschutzbund Österreich zeigt, wo besondere Aufmerksamkeit beim Fahren erforderlich ist.
Permanente Anlagen wie Tunnel-Leitsysteme unter Verkehrswegen schützen sowohl die Tiere bei der Hinwanderung als auch die jungen und erwachsenen Amphibien bei der Rückwanderung in ihre Sommerlebensräume. Wo dies nicht möglich ist, wird meist die Zaun-Kübel-Methode angewendet.
Hier sind in diesen Tagen zahlreiche Helfende unterwegs, die die Amphibien sicher auf die andere Straßenseite bringen.
Autofahrer bitte die Gefahrenschilder mit Frosch beachten!
Die Verkehrs-Experten appellieren an alle Autofahrenden, in den angezeigten Strecken die Geschwindigkeit zu reduzieren. Wer mithelfen möchte, kann sich bei der "Froschklaubbörse" vom Naturschutzbund melden.
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