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ÖAMTC-Ideathon: 16 Pitches – drei Sieger

Erster Schritt zum Pannenhilfe-Interface der Zukunft ist getan.

ÖAMTC Ideathon © ÖAMTC/Mikes
ÖAMTC Ideathon  -  v.l.n.r.: Wolfgang Mach (ÖAMTC-Pannenfahrer), Stefan Ortmair (dotsandlines GmbH), Andrea Hauser und Sulejman Ganibegovic (beide mobile agreements GmbH), Florian Nimmervoll (Kunstuniversität Linz), Sara Grasel (Trending Topics), Oliver Schmerold (ÖAMTC-Direktor), Susanne Tischmann (ÖAMTC-Technologie); im Hintergrund: Bettina Hoffellner und Antonia Hammermann (FH Joanneum) © ÖAMTC/Mikes

Der ÖAMTC ist derzeit auf der Suche nach einer neuen Lösung für die Einsatzsteuerung seiner Pannenhilfe. Der Weg zum zukünftigen System ist innovativ: In einem Ideathon konnten alle Interessierten ihre Ideen für ein User-Interface einreichen. Gestern, Dienstag, hat eine Jury, bestehend aus ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold, Pannenfahrer Wolfgang Mach, Trending Topics-Chefredakteurin Sara Grasel und Florian Nimmervoll von der Kunstuniversität Linz die Sieger gekürt.

ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold erklärt: "Wir waren von der Resonanz überwältigt. Unsere Ideathon-Plattform war nur wenige Wochen geöffnet und in dieser kurzen Zeit haben wir über 30 Anmeldungen erhalten. 16 Kandidaten haben sich schließlich dazu entschlossen, uns ihr Konzept live zu präsentieren. Das zeigt uns einmal mehr, dass ein Öffnen des Mobilitätsclubs zur gemeinsamen Gestaltung und Weiterentwicklung der richtige Weg ist."

Video: ÖAMTC-Ideathon

Das sind die Sieger des ÖAMTC-Ideathon

Platz 1 und 5.000 Euro Preisgeld: Die mobile agreements GmbH aus Linz ist Sieger des 1. ÖAMTC-Ideathon. Die Jury zeigte sich von der Übersichtlichkeit der präsentierten Lösung beeindruckt, die gleichzeitig mit viel Liebe zum Detail punkten konnte. Hervorgehoben wurden außerdem die Idee einer Wissensdatenbank und die Integration von Remote-Pannenhilfe. Möglichkeiten zur Personalisierung, ein Mix aus Sprachsteuerung und Touch-Eingabe sowie die klare und einfache Funktionalität konnten die Jury ebenfalls überzeugen.

Platz 2 und 3.000 Euro Preisgeld: Die dotsandlines GmbH aus Wien punktete mit ihrer Kombination von Tablet und Smartphone und der Möglichkeit, integrierte Prozessschritte von einem Gerät auf das andere und zurück zu übertragen. Das bedeutet: Steigt der Pannenfahrer aus seinem Fahrzeug, um einem Mitglied zu helfen, braucht er nicht das große Tablet mitzunehmen, das Smartphone in der Hosentasche reicht, weil auch dort alle wichtigen Daten zum Einsatz zu finden sind. Das ermöglicht die flexiblere Nutzung einer vertrauten Oberfläche.

Platz 3 und 2.000 Euro Preisgeld: Antonia Hammermann, Bettina Hoffellner, Nina Huber und Gwendolyn Maierhofer studieren in Graz an der FH Joanneum. Ihr Konzept, das übrigens nicht vor Ort präsentiert, sondern live für Jury und Publikum übertragen wurde, konnte u.a. mit der Idee der Integration einer Smartwatch und der Teilautomatisierung einzelner Prozessschritte punkten. Außerdem überzeugend: Das übersichtliche Menü.

Die Entscheidung ist der Jury sehr schwer gefallen. "Alle Teilnehmer haben sich sehr professionell präsentiert und uns neue Möglichkeiten für eine unserer Kerndienstleistungen gezeigt", fasst Schmerold zusammen. "Die Richtung geht ganz klar zu Sprachsteuerung, zu integrierten Lösungen, zu Augmented Reality, zu einem möglichst direkten Austausch zwischen Pannenfahrer, Einsatzzentrale und Mitglied. Diese Faktoren haben uns in den drei Konzepten, die gewonnen haben, am meisten überzeugt."

Wolfgang Mach, langjähriger ÖAMTC-Pannenfahrer und damit einer derjenigen, die künftig täglich mit dem neuen System arbeiten werden, sieht den gesamten Prozess ebenfalls positiv: "Allein, dass bereits vor dem Pitch-Day alle Interessierten die Möglichkeit hatten, uns zu besuchen und sich das derzeitige System erklären zu lassen, war eine spannende Erfahrung. Das wichtigste für uns Pannenfahrer ist ohnehin die Funktionalität in der täglichen Arbeit. Wie auch immer die neue Lösung aussieht, einfach, intuitiv und effektiv zu bedienen muss sie sein. Das ist das Wichtigste, damit wir unseren Mitgliedern in gewohnter Manier – oder sogar noch besser – helfen können."

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