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USA: Verschärfung der Einreisebedingungen

Wer in die USA reisen möchte, sollte sich auf zusätzliche Einreisebestimmungen einstellen. Neben geplanten Änderungen bei der ESTA-Registrierung müssen Flugreisende ab November 2026 auch eine neue Gesundheitserklärung abgeben.

Zwei Reisepässe mit Stempel: Einreiseformalitäten für Reisen in die USA
© jackmac34 - pixabay
Reisepässe und Einreisebestimmungen

Neue Gesundheitserklärung wegen Ebola-Ausbruch

Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo führen die US-Behörden eine zusätzliche Gesundheitserklärung für Flugreisende ein. Ab 3. November 2026 müssen alle Personen, die mit dem Flugzeug in die USA reisen, vor dem Abflug bestätigen, dass sie sich in den vergangenen 21 Tagen nicht in der Demokratischen Republik Kongo aufgehalten haben. Die Regelung gilt unabhängig von der Staatsangehörigkeit und dem Abflugland.

Was müssen Reisende beachten?

Die Erklärung muss vor dem Abflug unterschrieben werden und kann auf Papier oder elektronisch abgegeben werden. Für jede reisende Person ist eine eigene Erklärung erforderlich. Bei Kindern können die Eltern oder Erziehungsberechtigten unterschreiben. Die Fluggesellschaften können das Formular auch in den Online-Check-in integrieren.

Wer die Erklärung nicht vorlegt, darf den Flug in die USA nicht antreten. Als Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo zählt auch ein Zwischenstopp an einem dortigen Flughafen, selbst wenn man das Flugzeug nicht verlassen hat. Die neue Vorschrift gilt auch für Personen, die in den USA lediglich umsteigen und in ein anderes Land weiterfliegen.

Die Gesundheitserklärung ist zusätzlich zu den bisherigen Einreiseformalitäten wie ESTA oder Visum erforderlich. Die Maßnahme gilt vorerst bis 18. Dezember 2026. Je nach Entwicklung des Ebola-Ausbruchs können die US-Behörden sie verlängern oder früher aufheben.

Geplante Verschärfungen bei der ESTA-Registrierung

Auch die ESTA-Registrierung könnte künftig umfangreicher werden. Nach den vorliegenden Vorschlägen müssten Reisende Angaben zu ihren Social-Media-Konten der vergangenen fünf Jahre machen. Zusätzlich könnten unter anderem Telefonnummern der vergangenen fünf Jahre, E-Mail-Adressen der vergangenen zehn Jahre und weitere Angaben zu Familienmitgliedern abgefragt werden.

Die geplanten Änderungen betreffen auch Reisende mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Sie sind allerdings noch nicht endgültig beschlossen. Die öffentliche Stellungnahmefrist endete am 9. Februar 2026. Derzeit werden die Vorschläge von den zuständigen US-Behörden geprüft. Ein konkreter Termin für das Inkrafttreten steht noch nicht fest.

Mehr Infos zur ESTA-Reisegenehmigung

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