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Die richtige Motorradbekleidung

Nur in geeigneter Kleidung aufs Bike.

Motorrad-Jacke und Hose

Zum Motorradfahren gehört die richtige Bekleidung, denn bei einem Sturz ist sie die einzige "Knautschzone" zwischen Fahrer und Asphalt. Leder ist grundsätzlich reiß- und abriebfester als Textil. Bikerjeans aus abriebfestem Material oder mit Dynatec-Innenfutter und Knieprotektoren sind eine Alternative. Protektoren schützen exponierte Körperstellen wie Schultern, Ellenbogen und Knie und sollten eng am Körper anliegen.

Motorradhelm

Den besten Schutz für den Kopf bietet ein Integral- oder Vollvisierhelm mit fester Kinnpartie. Aber auch Modulhelme, mit abnehmbarem Kinnteil, sind aufgrund ihrer großen Wandlungsfähigkeit eine Alternative. Der Helm sollte über ein kratzfestes Visier und ein gutes Belüftungssystem verfügen und der EC-Norm 22 entsprechen. Der Helm sollte sich perfekt an die Kopfform anpassen und darf weder zu groß noch zu klein sein. Der Kinnriemen muss immer geschlossen sein und darf nicht zu locker sitzen.

Handschuhe und Stiefel

Zu einer guten Motorradausrüstung gehören Motorradhandschuhe aus festem Leder, die nicht zu klein sein dürfen. Sie sollten an gefährdeten Stellen wie Handballen und Fingerknöchel verstärkt oder gepolstert sein. Füße und Unterschenkel sollten ebenfalls durch Motorradstiefel mit Knöchelschutz geschützt werden.

Zubehör

Ein Nierenschutz kann das Verletzungsrisiko reduzieren und schützt empfindliche Körperpartien vor Zugluft. Besonders ideal ist die Kombination mit einem Rückenprotektor. Ein Muss auf Touren ist auch die Regenkombination.

Fahrspaß durch richtige Einstellung und perfektionierte Fahrtechnik

Neben der geeigneten Bekleidung sind auch die eigene Einstellung und das Fahrkönnen wichtig. "Der Selbstschutz im Straßenverkehr beginnt mit einer angepassten und berechenbaren Fahrweise. Im eigenen Interesse muss ein Motorradfahrer damit rechnen, dass andere Lenker unaufmerksam sind", sagt der Bike-Profi der ÖAMTC Fahrtechnik.

Wie man auch in Extremsituationen richtig reagiert, übt man am besten in einem Fahrtechniktraining. "Im Fokus der Motorrad Trainings steht die Perfektionierung der Fahrtechnik – Bremsen, Kurvenfahren, Blicktechnik und Gefahren einschätzen. Und wer besser fährt, hat mehr Spaß", erklärt Scheiblauer.

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