Artikel drucken
Drucken

ÖAMTC-Flugrettung: Aufwändiger Einsatz für Berg- und Flugretter

Perfektes Teamwork am Berg.  

C1_Gruenbergspitze.jpg © ÖAMTC
C1 Grünbergspitze © ÖAMTC

Am Montag den 6. Juli, wurde Christophorus 1 am frühen Nachmittag zu einem Einsatz auf der 2.790 Meter hohen Grünbergspitze alarmiert. Knapp unterhalb des Gipfels war eine Bergsteigerin auf einem Schneefeld ausgerutscht und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.

Auf Grund des sich rasch verschlechternden Wetters konnte die Verunglückte allerdings nicht mehr genau lokalisiert werden. Daher entschloss man sich, unterstützt von der Libelle Tirol, Bergretter der Bergrettung Wattens und Hall so nahe wie möglich an die Unfallstelle zu fliegen, damit diese weiter zur Patientin aufsteigen konnten. Begleitet wurden sie vom diensthabenden C1-Notarzt, Markus Thaler. Gleichzeitig stiegen von der anderen Talseite Bergretter der Bergrettung Matrei ebenfalls in Richtung Unfallstelle auf.

Gemeinsam gelang es die Bergsteigerin zu finden, sodass sie vom Notarzt stabilisiert werden konnte. Da allerdings das Wetter keinen Flug zuließ, musste die Frau zunächst zu Fuß in Richtung Tal transportiert werden. Gegen 20.30 kam es jedoch zu einer kurzen Wetterverbesserung, sodass Christophorus 1 den Absteigenden entgegenfliegen konnte. Auf rund 2.400 Metern konnten dann der Notarzt und die Patientin vom Helikopter aufgenommen und in die Klinik nach Innsbruck geflogen werden.

Ein herzliches Dankeschön an die Bergretter aus Wattens, Hall und Matrei für die perfekte Zusammenarbeit – Lebensrettung ist Teamarbeit.

Flugrettung_Christophorus.jpg

Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

© ÖAMTC
ÖAMTC Stützpunkt