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ITH: Lebensrettender Organtransport trotz Schlechtwetter

Spenderlunge von Ungarn nach Österreich überstellt

ITH: Organtransport trotz Schlechtwetter © ÖAMTC
ITH: Organtransport trotz Schlechtwetter © ÖAMTC

Am 29. August 2020 wurde der Intensivtransporthubschrauber (ITH) der ÖAMTC-Flugrettung zu einem grenzüberschreitenden Organtransport nach Ungarn alarmiert: Eine Spenderlunge sollte in Begleitung des Transplant-Teams des AKH Wien vom ungarischen Krankenhaus Vezprem nach Wien geflogen werden. Trotz labilen Wetterverhältnissen konnte der auch als Christophorus 33 bekannte ITH das lebensrettende Organ in Ungarn an Bord nehmen und Richtung Österreich starten.

Um der plötzlich aufziehenden Gewitterfront weitgehend auszuweichen, entschied der diensthabende Einsatzpilot, über die Slowakei das Krankenhaus Hainburg anzufliegen, um an den dort stationierten Rettungsdienst (RK Hainburg) für den bodengebundenen Weitertransport zu übergeben. 144 Notruf Niederösterreich disponierte und alarmierte umgehend einen RTW des RK Hainburg.

Das Organ inklusive Operationsequipment wurde kurz nach der Landung trotz widrigen Wetterverhältnissen mit Starkregen durch den Flugretter in den RTW umgeladen und traf laut erster Rückmeldung zeitgerecht im AKH Wien ein. Die Crew des ITH bedankt sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit beim Transplantteam des AKH Wien, beim Roten Kreuz Hainburg sowie bei 144 Notruf Niederösterreich.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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