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Hubschrauber auf der Schipiste - Tipps zum richtigen Verhalten

Bei über 1.200 Rettungsflügen landen die Hubschrauber direkt auf der Schipiste. "Sechs goldene Regeln" gewährleisten einen sicheren Rettungsablauf.

Die 16 ÖAMTC-Notarzthubschrauber fliegen österreichweit jährlich rund 18.000 Einsätze. Jährlich verdanken hunderte Menschen dem raschen Einsatz eines Christophorus-Notarzthubschraubers ihr Leben. Dies ist oft nur möglich, weil die Helikopter direkt die schwer erreichbaren Unfallstellen anfliegen. Bei über 1.200 Rettungsflügen landen die gelben Hubschrauber direkt auf der Schipiste. "Sechs goldene Regeln" im Umgang mit dem Hubschrauber gewährleisten einen sicheren Rettungsablauf. 

Einweisung

Bei der Annäherung des Hubschraubers sollte man den Landeplatz rasch freimachen. Die Einweisung erfolgt meist durch professionelle Rettungskräfte, die entsprechend geschult sind. Der Einweiser muss unbedingt stehen bleiben, denn durch den aufgewirbelten Schneestaub ist er für den Piloten mitunter der einzige Anhaltspunkt.

Auslaufphase des Rotors

Nach der Landung beträgt die Auslaufphase des Rotors etwa zwei Minuten. Solange muss in angemessenen Abstand aus Sicherheitsgründen gewartet werden. Besonders gefährlich sind schaulustige Schifahrer und Snowboarder.

Freigabe der Unfallstelle

Die Notarzthubschrauberbesatzungen sind Profis und stets bemüht, die Unfallstelle so schnell wie möglich wieder freizugeben. Ungeduld ist nicht angebracht. Wer die Aufforderungen der Helfer missachtet, verursacht nur weitere Verzögerungen.
Flugrettung_Christophorus.jpg

Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

© ÖAMTC
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