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C1: Bergunfall am Berliner Höhenweg

Hervorragende Zusammenarbeit mit Bergrettung Mayrhofen

C1: Bergunfall am Berliner Höhenweg © Wechselberger
C1: Bergunfall am Berliner Höhenweg © Wechselberger

Die Zillertaler Alpen bieten unzählige bekannte Berg- und Wandertouren. Der Berliner Höhenweg zählt mit seinen 85 Kilometern und fast 7.000 Höhenmetern zu den Herausforderungen für ambitionierte Bergbegeisterte. Am 25. Juli 2020 wurde bereits die erste Etappe einem jungen Bergwanderer zum Verhängnis. Er stürzte ab und blieb schwer verletzt 15 Meter unterhalb des Weges im steilen und felsdurchsetzten Gelände liegen. Zum Unfallzeitpunkt herrschte schlechte Sicht am Einsatzort. Die Leitstelle Tirol alarmierte die Bergrettung Mayrhofen und Christophorus 1 aus Innsbruck.

Ein Direktflug zum Einsatzort war aufgrund von Nebel primär nicht möglich. Notarzt und Bergretter wurden in die Nähe des Unfalls geflogen und stiegen zum Verletzten auf. Um zum Patienten abzusteigen und dort gesichert zu arbeiten, mussten erst Standplätze eingerichtet und Seile vorbereitet werden. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Patient im Bergesack gebettet und gesichert. Eine kurze Wetterbesserung ließ schließlich die Taubergung zu. Der Patient wurde im Anschluss vom Zwischenlandeplatz in das Zielkrankenhaus geflogen. Perfekt abgestimmte Arbeit zwischen luft- und bodengebundenen Rettungskräften rettete in diesem Fall einmal mehr das Leben eines Menschen.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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