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ÖAMTC-Crashtest: Einer hinkt hinterher

E-Auto Citroen e-Mehari schafft nur drei Sterne

© ÖAMTC

Neun Fahrzeuge wurden beim jüngsten ÖAMTC-Crashtest auf Erwachsenensicherheit, Kindersicherheit, Fußgängerschutz und Fahrerassistenz-Systeme überprüft. Auch diesmal schaffte die Mehrheit der Autos die höchstmögliche Gesamtwertung von fünf Sternen. Nur ein Modell musste sich mit drei Sternen begnügen. Der Citroen e-Mehari, ein reines Elektro-Auto, zeigte in nahezu allen Belangen kleinere bis große Schwächen. Getestet wurden: BMW X3, Citroen e-Mehari, DS 7 Crossback, Honda Civic, Jaguar E-Pace, Mercedes-Benz X-Class, Porsche Cayenne, Subaru Impreza und Subaru XV.

Schwächen liegen im Detail

BMW X3 © ÖAMTC

BMW X3

Honda Civic © ÖAMTC

Honda Civic

Subaru Impreza © ÖAMTC

Subaru Impreza

DS 7 Crossback © ÖAMTC

DS 7 Crossback

Jaguar E-Pace © ÖAMTC

Jaguar E-Pace

Citroën e-Mehari © ÖAMTC

Citroën e-Mehari

Mercedes X-Class © ÖAMTC

Mercedes X-Class

Subaru XV © ÖAMTC

Subaru XV

Porsche-Cayenne © ÖAMTC

Porsche-Cayenne

Porsche Cayenne (Erwachsenensicherheit), Subaru Impreza (Kindersicherheit), Subaru XV (Kindersicherheit und Fußgängerschutz) sowie Honda Civic (Fahrerassistenten) waren die besten in den einzelnen Kategorien. Bei allen Fünf-Sterne-Fahrzeugen im Crashtest liegen die Schwächen im Detail. Insgesamt sind diese Autos jedoch sehr sicher. 

Große Schwächen beim Fußgängerschutz

Der Citroen e-Mehari kann hingegen lediglich in der Kindersicherheit einigermaßen mit dem Rest des Feldes mithalten. In allen anderen Kriterien belegt der französische Kompaktwagen den letzten Platz. 

So verfügt der e-Mehari gerade einmal über Seatbelt-Reminder – weitere Assistenzsysteme sind nicht vorhanden.  Auffällig schwach ist das Elektro-Auto auch beim Fußgängerschutz: Weite Teile der Windschutzscheibe, die A-Säulen und ein Teil der Motorhaube können bei einem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen verursachen.

Sicherheit darf keine Preisfrage sein

Generell ist zu sagen, dass die Hersteller die Fußgängersicherheit in jüngster Zeit stark verbessert haben. Zum neuen "Sorgenkind" ist die Ausstattung mit Fahrerassistenten geworden. Obwohl die moderne Technik auch eine Kostenfrage ist, sollten alle Hersteller das Ziel haben, möglichst viele Assistenzsysteme serienmäßig zu installieren. Denn Sicherheit darf keine Preisfrage sein.

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