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Mercedes-Benz - Probleme mit der Software des Motorsteuergerätes

Möglicherweise kann die Leerlaufdrehzal nach einem Kaltstart zu gering sein.

Mercedes C-Klasse.jpg © ÖAMTC
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Mercedes G-Klasse_Marcus_2019.jpg © Werk
Mercedes G-Klasse © Werk
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Mercedes AMG GT © Werk

Zurückgerufen werden 37 Mercedes-Benz Fahrzeuge. Betroffen sind die Modelle C-Klasse (BR 205), G-Klasse (BR 463) und AMG GT (BR 190) hergestellt im Produktionszeitraum von Mai 2014 bis Dezember 2018.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass die Software des Motorsteuergeräts nicht der Spezifikation entsprechen könnte. Bei einer Abstellzeit des Fahrzeugs von mehr als 67 Stunden kann beim nächsten Motorstart kein Katheizen durch Leerlaufdrehzahlanhebung durchgeführt werden. Dadurch würde sich der Katalysator langsamer als vorgesehen erwärmen. In der Folge könnten gesetzlichen Anforderungen bezüglich Emissionen nicht eingehalten werden.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen die Software des Motorsteuergerätes in der Fachwerkstatt aktualisiert. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 30 Minuten.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den Händler schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete im August 2020. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Stand 03.12.2020

ÖAMTC Stützpunkt