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Mercedes-Benz - Probleme mit dem Fahrerairbags

Möglicherweise können im Falle eines Unfalles die Airbags nicht einwandfrei auslösen.

Mercedes_A-Klasse
Mercedes A-Klasse
Mercedes_B-Klasse
Mercedes B-Klasse

Betroffen von der Rückrufaktion sind 26 Mercedes-Benz Fahrzeuge in Österreich. Betroffen sind die Modelle der A-Klasse (BR 176), B-Klasse (BR 246), C Klasse (BR 205), E-Klasse Coupé/Cabrio (BR 238), GLA (BR 156), GLC (BR 253) und AMG GT (BR 190) aus dem Produktionszeitraum von Jänner 2018 bis März 2018.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, das fehlerhaftes Gehäusematerial im Gasgenerators verbaut wurde. Im Falle eines Materialversagens des Gasgeneratorgehäuses bei Auslösung des Airbags im Crashfall wäre die Rückhaltewirkung des Airbagsystems möglicherweise nicht mehr gegeben. Darüber hinaus könnten separierende Teile in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Dies würde zu einer Erhöhung des Verletzungsrisikos der Fahrzeuginsassen führen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen der Fahrerairbag ausgetauscht. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 30 Minuten in der Fachwerkstatt.  

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge werden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion ist im Juli 2018 gestartet. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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