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ÖAMTC-Pannenhilfe mit Einsatz-Plus im Jänner 2021

Schneereicher Winter bescherte vor allem Tirol, Vorarlberg, Kärnten mehr Pannenhilfen.

Pannenhilfe Winter.jpg © ÖAMTC
Pannenhilfe im Winter © ÖAMTC

Die ÖAMTC-Pannenhilfe verzeichnete im Jänner 2021 trotz Lockdown und fehlendem Tourismus ein Einsatzplus von sechs Prozent im Vergleich zum Jänner des Vorjahres. Insgesamt rückten die Gelben Engel österreichweit rund 65.000-mal aus, um Menschen bei einer Panne im Straßenverkehr zu helfen. Das entspricht etwa 2.100 Einsätzen täglich.

Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe:

"Der Zuwachs ist in erster Linie auf den Wintereinbruch in weiten Teilen Österreichs zurückzuführen. Im Vorjahr war der Jänner mild und trocken".

Einsatzzuwächse

Die größten Einsatzzuwächse verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe in Kärnten (+56 Prozent), gefolgt von Vorarlberg (+20 Prozent), Tirol (+15 Prozent) und Oberösterreich (+8 Prozent). In etwa gleich viele oder geringfügig weniger Einsätze gab es in Salzburg, der Steiermark sowie in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.

"Die regionalen Rückgänge der Einsatzzahlen lassen sich durch den fehlenden Tourismus sowie einen Mobilitätsrückgang in den Abend- und Nachtstunden erklären. Tagsüber sind die Einsatzzahlen österreichweit auf bzw. über Vorjahresnivau", konkretisiert Samek.

Hauptpannenursache waren schwache, leere oder defekte Batterien, Probleme mit dem Motor, dem Starter oder der Lichtmaschine sowie Schwierigkeiten mit den Reifen.

Einsatz-Statistik ÖAMTC-Panneneinsätze Jänner 2020 / Jänner 2021

Bundesland Jänner 2020*  Jänner 2021*
Kärnten  4.360 6.800 (+56%)
Vorarlberg 2.030 2.440 (+20%)
Tirol 5.780 6.670 (+15%)
Oberösterreich 9.580 10.330 (+ 8%)
Burgenland 1.620 1.620 (0%)
Steiermark 8.100 8.040 (- 1%)
Niederösterreich 11.440 11.230 (- 2%)
Wien 14.390 14.100 (- 2%)
Salzburg 4.010 3.810 (- 5%)
Österreich 61.310 65.040 (+ 6%)

*Summe der Pannenhilfe-Einsätze von 1. bis 31. Jänner 2020 bzw. 2021, gerundet

Selbstverständlich wird auch in der ÖAMTC-Pannenhilfe weiterhin alles für den Schutz von Mitgliedern und Mitarbeitern getan. Die Pannenfahrer haben Einweghandschuhe, Schutzbrille und Desinfektionsmittel an Bord. Natürlich halten sie auch den Mindestabstand ein und vermeiden jeglichen unnötigen Kontakt.

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