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Nothilfe durch den ÖAMTC

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen Beispiele aus dem ÖAMTC-Alltag, in denen sich die Club-Mitgliedschaft bezahlt gemacht hat.

SB - Wir sind bereit © ÖAMTC
SB - Wir sind bereit © ÖAMTC

Beispiele

Kind verschlief Rettungseinsatz © ÖAMTC

Kind verschlief Rettungseinsatz

​​​Ein Albtraum für die Mama: Das Auto verriegelt, Kind und Schlüssel befinden sich im Fahrzeuginneren. Pannenfahrer Peter Buchinger (STP St. Pölten) wurde gleich zweimal hintereinander zum Retter der Stunde. Vergangenen Mittwoch um neun Uhr Früh ging ein Anruf direkt am ÖAMTC-Stützpunkt St. Pölten ein, am anderen Ende der Leitung war die Betriebsfeuerwehr des LKH St.Pölten: Eine aufgelöste junge Mutter aus Böheimkirchen stehe am Parkplatz des Landesklinikums vor ihrem verschlossenen Auto – im Inneren ihre drei Montate alte Tochter und der Autoschlüssel. Pannenfahrer Peter Buchinger wurde sofort zum Krankenhaus dirigiert. „Innerhalb von zehn Minuten war das Auto aufgeschlossen und die Mutter mit ihrer Tochter wiedervereint", berichtet der Gelbe Engel. „Die Mutter war natürlich sehr dankbar. Wenig beeindruckt blieb die kleine Sophie – sie schlief die ganze Zeit über tief und fest." Für den Pannenfahrer war das allerdings nicht der einzige Einsatz dieser Art. Am Vortag wurde er zum Hauptbahnhof gerufen – diesmal war ein Bub im Fahrzeug gefangen. Die Mutter konnte ihren zweijährigen Sohn einige Zeit mit dem Smartphone durch die Fensterscheibe ablenken, als Buchinger eintraf, flossen aber schon dicke Tränen. Mit seinem Spezialwerkzeug waren es auch hier nur wenige Handgriffe, mit denen er die Fahrzeugtür öffnete – und damit Mutter und Sohn wiedervereinte.

Tierrettung in Linz © ÖAMTC

Tierrettung in Linz

Tierrettung mit Happy End in Oberösterreich. Ein sechsjähriges Mädchen hört in Linz-Urfahr als Erste das jämmerliche Miauen aus dem Familienauto und verständigt ihren Vater. Der sieht im Motorraum zwar das Fell einer Tigerkatze, kann aber nicht helfen. Er fährt zum nahen ÖAMTC-Stützpunkt. Daniel Hackl, Techniker beim ÖAMTC Linz, braucht für die Rettungsaktion zehn Minuten. Die Mieze hat sich derart unglücklich in einem engen Hohlraum zwischen Lüfter und Nebelscheinwerfer verkrochen, dass Hackl eine Blende demontieren muss, um das Kätzchen aus seinem engen Gefängnis zu befreien. Da weder ein Frauchen noch ein Herrchen ermittelt werden kann, adoptiert ein Clubmitarbeiter das Tier. Die ÖAMTC-Mieze lebt nun als glückliche Hauskatze auf einem Bauernhof in Wartburg ob der Aist im Mühlviertel. Ihre liebste Tätigkeit: die Mäusejagd.

Angelunfall an der ungarischen Theiß © ÖAMTC

Angelunfall an der ungarischen Theiß

Statt mit einem stattlichen Zander kam der 68-jährige Leopold Riedinger mit einem Oberschenkelbruch vom Angler-Urlaub an der ungarischen Theiß zurück. Beim Einsteigen in die Zille stürzt der Purkersdorfer und bricht sich an der Bootkante den Oberschenkel. Die Erstversorgung funktioniert tadellos. Nach etwas mehr als einer halben Stunde ist der Pensionist im Krankenhaus in Karcag. „Der Schlachthof“, wie die Einheimischen ihr Spital nennen, hat allerdings – abgesehen vom Namen – noch einen weiteren gravierenden Mangel: Es handelt sich um ein Selbstversorger-Krankenhaus. Nur medizinische Leistungen werden erbracht, um das leibliche Wohl muss man sich selbst kümmern. Zuviel für den begeisterten Fischer. Seine Frau alarmiert die Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC. Der Mitarbeiter in der Einsatzzentrale organisiert einen Krankenwagen mit Arztbegleitung und wenige Stunden später wird Leopold Riedinger ins Wiener Hanusch-Krankenhaus überstellt. Die Operation am nächsten Tag verläuft erfolgreich und der Purkersdorfer ist zuversichtlich, noch im Herbst zum Angeln nach Dänemark fahren zu können.

Quad-Rückholung aus Ventimiglia © ÖAMTC

Quad-Rückholung aus Ventimiglia

Perfekte Rettungskette in Italien. Die Fotostory über alte Militärpfade zwischen den Seealpen und Piemont ist zum Glück bereits im Kasten, als das Quad des bekannten Salzburger Fotografen Mike Vogel bei Ventimiglia an der italienisch-französischen Grenze den Geist aufgibt. Vor Ort kann niemand helfen, es gibt keine geeignete Fachwerkstätte. Hilfe kommt erst nach einem Anruf bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Schon kurze Zeit nach dem Notruf ist ein Abschleppwagen des italienischen Automobilclubs ACI am Notfallort. Der Club organisiert die Rückholung des Fahrzeuges in eine Werkstätte nach Österreich und sorgt für die Rückreise des Fotografen nach Salzburg. Vogel: „Während der ganzen Zeit wurde ich immer wieder per SMS über den Stand der Dinge – etwa dem aktuellen Standort des Fahrzeuges – informiert. Alles hat lückenlos funktioniert und ein Zahnrad hat ins andere gegriffen…“

Babyrettung in Niederösterreich © ÖAMTC

Babyrettung in Niederösterreich

Babyrettung in Niederösterreich. „Hilfe, mein Baby ist im Auto eingesperrt.“ Der Notruf der verzweifelten Mutter hat oberste Priorität. Sofort wird Pannenfahrer Martin Pinter nach Bruck an der Leitha geschickt. Als er nach 15 Minuten am Notfallort eintrifft, erwarten ihn ein bellender Hund, eine weinende Mutter und ein vergnügtes Baby im versperrten Auto. Schnell macht sich Pinter ans Werk. Mit Erfolg – das Auto lässt sich problemlos öffnen und die Mutter kann ihr Kind wieder in die Arme schließen.

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