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Batterie-Streik in Kroatien

Was man im Urlaub auf der abgelegenen Insel Pag mitten in der Nacht gar nicht braucht: eine leere Batterie. Gut aber, wenn man dank ÖAMTC Schutzbrief innerhalb einer Stunde weiterfahren kann.

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So hilft der Schutzbrief © Petra Krickl

Das Auto erlebt in diesem Sommer ein Revival als bevorzugtes Reisemittel. Grund: Urlaubsflüge sind für viele Menschen momentan noch kein Thema, dafür stehen „Ferien wie damals“ hoch im Kurs – also Fahrten ins benachbarte Ausland, sofern dies die jeweiligen Grenz-Prozedere erlauben.

Dass einem dabei die Technik des eigenen Fahrzeugs mitunter einen Strich durch die Rechnung machen kann, gehört leider allerdings auch zum Reisen mit dem Auto.

Das weiß auch Petra Krickl. Die Büroangestellte aus Niederösterreich ist im vergangenen August mit ihrem Ehemann und den zwei Teenager-Töchtern bereits seit einigen Tagen in Kroatien unterwegs, als ihr Chevrolet Orlando plötzlich nicht mehr starten will.
Das Problem: Die Familie befindet sich zu diesem Zeitpunkt auf Pag, einer wunderschönen, aber großteils recht dünn besiedelten Insel in der Region Norddalmatien. Und: Es ist Nacht, genauer gesagt kurz vor 22 Uhr. Was also tun?

Rasche Hilfe durch Schutzbrief

Als ÖAMTC-Mitglied und Inhaberin ­eines Schutzbriefs entscheidet Frau Krickl goldrichtig: Um 22:08 Uhr ruft sie die Schutzbrief-Nothilfe-Nummer des Clubs an. Die Mitarbeiterin in Wien teilt ihr umgehend mit, dass sich in Kürze ein lokaler Pannenfahrer mit ihr in Verbindung setzen wird, um ­einen Termin für den maroden Chevrolet auszumachen. Familie Krickl geht zu diesem Zeitpunkt noch davon aus, angesichts der vorgerückten Stunde bis zum nächsten Tag warten zu müssen.

Tatsächlich vergehen nur 11 Minuten, bis sich ein Mitarbeiter des kroatischen Partnerclubs meldet und in ausgezeichnetem Englisch erklärt, innerhalb einer Stunde einen Kollegen vorbeizuschicken.

„Um 23:17 Uhr war er auch schon da. Ein Wahnsinn, wie schnell das ging“, erinnert sich Petra Krickl. Flott kann ein grober Defekt ausgeschlossen werden, nur die Batterie ist leer. Frau Krickl vermutet, beim Einräumen einer aufge­blasenen Luftmatratze am Tag davor unbemerkt den Lichtschalter im Dachhimmel betätigt zu haben, worauf sich der Stromspeicher langsam entleert haben dürfte.

Nach der Starthilfe empfiehlt der nette Kroate, zum Aufladen eine Stunde zu fahren. Er gibt der Familie zur Sicherheit auch noch seine Handynummer – für den Fall, dass man nochmals Hilfe benötige. Um 23:30 Uhr klingelt das Telefon ein letztes Mal: Die Mitarbeiterin der ÖAMTC-Nothilfe erkundigt sich, ob wieder alles in Ordnung sei.

Petra Krickl

„Ich war so überrascht, dass trotz Auslandsaufenthalt und Nachtzeit alles wie am Schnürchen lief. Und dass alle, mit denen wir an dem Tag zu tun hatten, so unglaublich freundlich waren. Ich kann den Schutzbrief allen Autoreisenden wirklich wärmstens empfehlen!“ 

Der ÖAMTC Schutzbrief

Passieren kann unterwegs leider immer etwas – und dabei spielt es keine Rolle, ob man auf einer Bergtour in Österreich unterwegs ist oder ein paar Tage im Ausland verbringt. Ziel und Aufgabe der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist es, Menschen in Not beizustehen und sie bestmöglich zu unterstützen. Dabei gilt es für die speziell geschulten Mitarbeiter, die Sie unter der Nothilfenummer +43 1 25 120 00 erreichen, so rasch und flexibel wie möglich zu handeln.

Der ÖAMTC Schutzbrief gilt in Österreich, allen Ländern Europas, in der Russischen Föderation, auf allen Mittelmeerinseln und in den außereuropäischen Mittelmeer-Anrainerstaaten sowie auf den Mittelmeer-Inseln, den Kanarischen Inseln, den Azoren und auf Madeira.

Der Schutzbrief gilt sowohl für den Schutzbriefinhaber als auch für dessen Partner sowie deren Kinder bis 19 Jahre – auch wenn sie getrennt verreisen.

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