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Kursangebote ÖAMTC Salzburg

Der ÖAMTC Salzburg bietet Verkehrsposten-Ausbildungen mit Abschlusstest, Winterdienst-Schulungen und Schulungen für Einsätze bei E-Autos an.

SAMTC_Verkehrsposten_1 © ÖAMTC Salzburg
SAMTC_Verkehrsposten_1 © ÖAMTC Salzburg

Ausbildung für Verkehrsposten

Der ÖAMTC Salzburg bietet eine Verkehrsposten-Ausbildung mit Abschlusstest für Mitarbeiter von Baufirmen und Straßenverwaltungen und Winterdienst-Schulungen für Gemeindebedienstete an.

Die Verkehrsposten-Schulung durch den ÖAMTC Salzburg dient als Nachweis der Eignung zur Verkehrsregelung auf Straßen mit öffentlichem Verkehr mittels Signalscheiben. Sie richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter von Baufirmen und Straßenverwaltungen.

Verkehrsposten dürfen nach den Grundsätzen der StVO und gemäß den technischen Richtlinien den Verkehr dann regeln, wenn sie sich roter und grüner Signalscheiben bedienen und eine entsprechende Warnkleidung tragen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil für eine sichere Verkehrsregelung ist eine entsprechende Schulung.

Schulung Winterdienst

SAMTC_Winterdienst_1 © ÖAMTC Salzburg SAMTC_Winterdienst_1

Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist eine ordnungsgemäße Räumung und Streuung notwendig. Dies dient dem Schutz und der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, liegt jedoch auch im Interesse der Gemeinden, da kosten- und zeitintensive Haftungsstreitigkeiten und juristische Nachspiele verhindert werden können.

Rechtzeitig vor Winterbeginn bietet der ÖAMTC Salzburg eine umfassende Winterdienst-Schulungan. Es werden sowohl die rechtlichen Grundlagen als auch Praxisfälle erörtert, damit vor Wintereinbruch alle Vorbereitungen getroffen werden können.

Die Schulungen 2019 sind bereits durchgeführt worden. Die Termine für 2020 werden im Sommer 2020 bekannt gegeben.

Schulungen für Einsätze mit E-Autos

SAMTC Feuerwehr Puch H. Angerer © ÖAMTC Salzburg SAMTC Feuerwehr Puch H. Angerer

Bei der ÖAMTC-Schulung lernen die Teilnehmer alles über das richtige Verhalten bei Einsätzen mit E-Autos: „Wichtig ist das rasche Erkennen von Hochvoltfahrzeugen, bevor man die ersten Bergemaßnahmen setzt“, erklärt Schulungsleiter Harald Angerer vom ÖAMTC Salzburg. Der richtigen Schutzausrüstung kommt ebenfalls enorme Bedeutung zu: „Ohne Spezialhandschuhe und Schutzbrillen darf man sich einem verunfallten E-Auto nicht nähern“, warnt Angerer. Erst dann können geschulte Hochvolt-Fachkräfte den Stromkreis abschalten und weitere Schritte zur Bergung setzen.

Grundsätzlich gelten E-Autos als eigensicher: „Das Hochvoltsystem hat eine Sicherheitskette, bei der mehrere Elemente gleichzeitig versagen müssen, um eine Gefahrensituation entstehen zu lassen“, weiß der ÖAMTC-Experte. Gefährlich wird es, wenn die Batterie selbst beschädigt ist. "Im ungünstigsten Fall wird metallisches Lithium freigesetzt, das mit anderen Substanzen in der Zelle heftige chemische Reaktionen hervorruft und den Akku in Brand setzt“, weiß Angerer. In diesem Fall hilft nur sehr viel Löschwasser, um den Akku zu kühlen. Auch von beschädigten Hochvolt-Kabeln oder -Komponenten kann grundsätzlich eine elektrische Gefährdung ausgehen.

Die Schulung wird ab Herbst an allen ÖAMTC-Stützpunkten in Salzburg angeboten und richtet sich an die Ausbildungsleiter der Feuerwehren.

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