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Toter Winkel in Schulen

ÖAMTC entwickelte spezielles Verkehrssicherheitsprogramm.

NMS St Georgen am Walde.jpg © NMS St. Georgen am Walde
Eine Klasse der NMS St. Georgen am Walde mit ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin Regina Riedl © NMS St. Georgen am Walde

Wer oder was ist der Tote Winkel? Wo befindet er sich? Und wie kann man sich davor schützen? Mit diesen und weiteren Fragen setzte sich kürzlich eine Klasse der NMS St. Georgen am Walde gemeinsam mit einer ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin auseinander. „Wir haben in den vergangenen Monaten ein Konzept entwickelt, um künftig alle oberösterreichischen Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Schulstufe mit der Gefahr, die vom Toten Winkel ausgeht, vertraut zu machen. 60 Minuten dauert dieses Verkehrssicherheitsprogramm und es ist selbstverständlich altersgerecht aufgebaut“, erklärt die Leiterin der OÖAMTC-Verkehrssicherheit, Petra Riener. 

Verkehrssicherheitsprogramm wurde erstmals durchgeführt

Die NMS St. Georgen am Walde stellte sich für die Premiere zur Verfügung. Unterstützt von der lokalen Freiwilligen Feuerwehr, die ein Löschfahrzeug zur Demonstration des Toten Winkels beisteuerte, wurde das Programm an den Schülerinnen und Schülern in mehreren Durchgängen geprobt. „Wir werden uns nun ein Feedback von den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einholen, dieses bewerten und gegebenenfalls noch Anpassungen vornehmen. Im Frühjahr starten wir dann mit der flächendeckenden Umsetzung. Sechs Trainerinnen und Trainer werden diese Trainings zusätzlich zu den bestehenden Verkehrssicherheitsprogrammen des ÖAMTC in Oberösterreich durchführen“, so Riener.


Toter Winkel hautnah

„Der Tote Winkel bei großen Fahrzeugen ist eine besondere Gefahr und Kinder können schwer einschätzen, wann sie sich im Toten Winkel eines Fahrzeuges befinden. Bei diesem ÖAMTC-Verkehrssicherheitsprogamm erleben die Kinder hautnah, wann sie sich in Gefahr befinden. Auch ein Blick vom Fahrersitz aus gehört dazu. Wir hoffen, dass weitere Unfälle durch diese Sensibilisierungsmaßnahmen vermieden werden“, erklärt ÖAMTC-Landesdirektor Harald Großauer. 
 

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