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ÖAMTC-Stautipps

Hilfreiche Ratschläge, um das Beste aus Stau-Situationen zu machen.

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Landesdirektor Harald Großauer gibt Stau-Tipps. © ÖAMTC

Stau auf dem Weg in die Arbeit, Stau auf dem Heimweg – viele Pendler aus dem Großraum Linz haben sich daran mittlerweile gewöhnt. Umso ärgerlicher ist es, wenn plötzlich gar nichts mehr geht. „Viele Wege sind im Morgen- und Abendverkehr schlichtweg an ihrer Belastungsgrenze. Durch einen Unfall, ein defektes Fahrzeug oder eine zusätzliche Baustelle kann der Verkehr gänzlich zum Erliegen kommen. Das führt verständlicherweise zu einer Geduldsprobe für jeden Betroffenen“, so ÖAMTC-Landesdirektor Harald Großauer.

Der ÖAMTC Oberösterreich hat für solche Situationen einige Ratschläge:

Vor der Abfahrt:

Verkehrsinformationen einholen: Verfolgen Sie vor der Abfahrt den Hörfunk oder informieren Sie sich im Web über die derzeitige Verkehrssituation.

Warten und Tee trinken: Ist bereits vor der Abfahrt eine außergewöhnliche Stausituation bekannt, dann lieber noch etwas Zeit zuhause oder in der Arbeit verbringen und einen späteren Zeitpunkt für die Fahrt wählen – sofern möglich.

Alternativen Weg suchen: Wenn es die Möglichkeit gibt, eine andere Route zu fahren, die zwar länger ist, dafür frei von Stau, dann diese wählen.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Wenn möglich!

Im Stau:

Situation hinnehmen: So schwer es auch sein mag, aber üben Sie sich in Gelassenheit.

Keine Zeitpunkttermine vereinbaren: Haben Sie einen anstehenden beruflichen oder privaten Termin? Versuchen Sie diesen zu verschieben oder abzusagen. Bei einer Verschiebung verzichten Sie auf einen bestimmten Zeitpunkt, lieber Zeitspannen angeben, in der man wahrscheinlich ankommen wird. Dadurch wird Stress reduziert und somit die Sicherheit erhöht. 

Keine Spurwechsel: Vermeiden Sie (hektische) Spurwechsel. Einerseits erhöhen Sie dadurch die Unfallgefahr und andererseits verärgern Sie damit andere Verkehrsteilnehmer.

Weg mit Ablenkungen: Vermeiden Sie wichtige berufliche Gespräche bzw. emotionale Gespräche im Fahrzeug. Diese führen zu einem langsameren und unaufmerksamen Verhalten. Dadurch können zusätzliche Verzögerungen entstehen - durch zu spätes Anfahren oder zu spätes Bremsen. 

Positive Stimmung im Fahrzeug: Sorgen Sie für gute bzw. zumindest neutrale Stimmung im Fahrzeug. Lassen Sie den Unmut nicht am Beifahrer oder an den Kindern aus. Hören Sie Radio oder spielen Sie Ihr Lieblingsalbum ab. 

Nicht selbst Stau verursachen: Sie selbst sollen kein Hindernis werden. Verstellen Sie nicht den Kreuzungsbereich, warten Sie besser auf die nächste Grünphase.

Allgemein:

An Regentagen sollten Sie generell mit einem höheren Verkehrsaufkommen rechnen.
 

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