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MUST – Effiziente und nachhaltige Mobilität aktiv mitgestalten

Ab Ende März Verkehrsinformationen mit Alternativ-Möglichkeiten in unterschiedlichen Kanälen.

Auto, Fahrradfahrer, eine Frau, die in den Bus einsteigt, eine S-Bahn
© ÖAMTC
multimodal

Nachhaltigkeit und Effizienz sind nicht nur Stichworte, sondern wesentliche Herausforderungen für die Gestaltung der Mobilität von morgen. Kann das funktionieren?

Bessere Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger

Ja. Das kann funktionieren. Und zwar durch bessere Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger. Bessere Auslastung von Privat-Pkw (Stichwort ‚Mitfahren‘), Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr durch Nutzung von P+R-Anlagen und – sofern es möglich ist – vielleicht auf die eine oder andere Fahrt auch einmal verzichten (Stichwort: ‚Home Office‘).

Die Ziele von MUST

 

Exakt das ist Forschungsgegenstand von MUST. In dem von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützen Projekt wird vor allem die Rolle von Verkehrsinformation als Vehikel zur besseren gegenseitigen Anbindung der unterschiedlichen Verkehrsmittel sowie der Umsteige-Optionen (Stichwort: ‚verlässliche Information über P+R-Stellplatzverfügbarkeit‘) beleuchtet. In diesem Sinne steht die Abkürzung MUST auch für ‚MUltimodale VerkehrsSTeuerung durch Kombination innovativer Informationskanäle‘.

Verkehrsinformation als wesentliche Unterstützung bei Mobilitätsentscheidungen
Alle wollen pünktlich zu ihren Terminen. Ob zur Arbeit oder Ausbildung, Kinder abholen oder zum Treffen mit Freundinnen und Freunden. Für die Zeitabschätzung und als Entscheidung für die richtige Verkehrsmittelwahl werden unterschiedliche Informations-Kanäle genutzt: Routenplaner, Rundfunk, Anzeige-Tafeln auf der Straße oder am Bahnsteig. Allerdings: die Informationen sind nicht immer widerspruchsfrei. Einzelne Anwendungen bieten unterschiedliche Auskünfte. Im Störungsfall (Stichwort ‚Staus nach Unfällen‘, ‚Zugausfall wegen eines Defekts‘ etc.) fehlen zumeist konkrete Empfehlungen für sinnvolles Ausweichen.

Umsetzungen in MUST

Karte mit den MUST-Korridoren Im Mühlviertel, Flachgau, Pongau und Industrieviertel. © ÖAMTC
MUST-Korridore

In vier Test-Regionen (Innviertel, Mühlviertel, Flachgau und Pongau) werden ab Ende März in unterschiedlichen Kanälen Verkehrsinformationen mit Alternativ-Möglichkeiten angeboten. Das Projektkonsortium ist hierfür bestens aufgestellt, denn es kombiniert zentrale Stakeholder aus den Bereichen Verkehr und Infrastruktur, Wissenschaft, Technologie und Medien. Dazu zählen neben der ASFINAG auch die ÖBB, der OÖ Verkehrsverbund, der Verein s.mobil, VAO und VOR sowie die Wiener Lokalbahnen, ORF, ÖAMTC, FH OÖ, Fluidtime, netwiss, tbw research, Salzburg Research und RISC Software.

Viele reichweitenstarke Informationskanäle befinden sich im direkten Wirkungsbereich dieses Konsortiums, sodass kombinierte Informationen über die unterschiedlichen Medien ausgespielt werden können. Auch im ÖAMTC-Routenplaner in der APP- und Desktop-Version werden – sofern Sie es wollen – MUST-Alternativen angeboten.

Neue Wege versuchen? - Ihr Feedback ist gefragt

MUST möchte möglichst viele Menschen mit Alternativ-Vorschlägen für den Arbeitsweg, den Kurzurlaub, die Fahrt zu einer Veranstaltung erreichen. Essenziell dafür ist, dass die angebotenen Vorschläge sinnvoll und praxistauglich sind. Daher bitten wir Sie um Feed-Back. Nutzen Sie das in der APP- und Web-Version des ÖAMTC-Routenplaners aufscheinende Formular und lassen Sie uns wissen, wie Sie die vorgeschlagene Ausweich-Option bewerten.

Wichtige Links zur Mobilität

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