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Fahrbericht Toyota Yaris

Toyota hat den Yaris überarbeitet.

yaris2017_2.jpg © Werk
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Erste Kilometer im kleinen Japaner.

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Toyota hat den Yaris überarbeitet. Er ist also nicht völlig neu, aber zumindest in Details verbessert. In ganz, ganz vielen Details, wird uns berichtet. Mehr als 900 sollen es sein, auch für den dafür notwendigen finanziellen Aufwand wird uns eine Zahl genannt: rund 90 Millionen Euro. Und weil wir gerade so schön im Zahlen aufzählen sind – der Neue wird zumindest 10.990 Euro kosten (1,0-l-Benziner, 69 PS stark), für die Hybrid-Variante sind zumindest 15.090 Euro fällig. Dazwischen rangiert noch der neue 1,5-l-Benziner (111 PS stark), für zumindest 12.990 Euro. Und wer jetzt wirklich aufmerksam war,…

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… der wird vielleicht bemerkt haben, dass da kein Diesel in der Aufzählung dabei war. Der Grund dafür ist simpel: Weil es in Österreich keine derartige Motorisierung mehr für den knapp vier Meter langen Yaris geben wird. Punkt. Ein scheinbar mutiges Statement, das tatsächlich allerdings nur eine Konsequenz der bisherigen Verkaufszahlen darstellt. Denn bereits jetzt greifen 45 Prozent der Yaris-Käufer hierzulande zu der Elektro-Verbrenner-Kombi, weltweit gesehen sind es immer noch üppige 40 Prozent. Ein schöner Erfolg für Toyota, zumal sich die Marke ja das Hybrid-Pionier-Label gerne an das Revers heftet. Wenn Sie, liebe Leser, den neuen Yaris von allen Seiten sehen wollen, dann bitte jetzt weiterklicken. Und…

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… voilà, geschafft. Die hier gezeigte Zweifarben-Kombi ist übrigens nur eine Option, die Standard-Version ist immer noch einfärbig. Apropos Farben. Für den Innenraum stehen…

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… vier unterschiedliche Farb-Schemata zur Auswahl. Das ist einerseits ein netter Gag, und peppt, andererseits, den sonst eher dunklen Innenraum doch zumindest ein wenig auf. Die bunte Oberfläche ist immer als Soft-Touch-Bereich ausgelegt, also eine Art Schaumgummi. Oder banaler formuliert: Hier treffen harte und…

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… weiche Kunststoffe aufeinander. Wenn wir an dieser Stelle kurz persönlich (ergo subjektiv) werden dürfen: Ehrlich gesagt ist uns der großflächige Einsatz der harten Oberflächen zu dominant. Zumindest ein bisserl stolz sind sie bei Toyota…

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… auf die digitalen Displays. Es sind nämlich deren zwei an Bord. Eines sitzt zwischen den beiden analogen Anzeigen, ist 4,2 Zoll groß, hat eher Info-Charakter. Nummer zwei ist deutlich größer (7-Zoll-Touchscreen), und erwartungsgemäß am oberen Ende der…

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… Mittelkonsole untergebracht. „Am oberen Ende“ ist für unser Empfinden allerdings immer noch ein Stück zu weit unten, der Touchscreen liegt nicht mehr im erweiterten Blickfeld. Dort hinzusehen bedeutet von der Fahrbahn, dem Geschehen vor einem, wegsehen zu müssen; das ist alles andere als ideal. Tadellos dagegen ist das Platzangebot im…

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… Innenraum. Vorne sowieso, hinten zwickt es eher bei der Kopf-, denn der Beinfreiheit, sofern der klassische 1,8-m-Durchschnitts-Europäer Platz genommen hat. Kofferraumvolumen: 286 Liter. Zum Abschluss noch eine Durchhalte-Parole für all jene, die vielleicht gerne einen Yaris hätten, dessen PS-Angabe…

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… jedoch zünftig dreistellig sein sollte: Ende des Jahres wird Toyota den Yaris GRMN launchen (ganz links im Bild), quasi das Straßen-Pendant zum neuen WRC-Boliden (das ist der in der Bildmitte). So komisch das Buchstabenkürzel auch anmuten mag, so ernst trägt er das sportliche Ansinnen mit sich. Weil: 210 PS starker 1,8-l-Turbobenziner, Torsen-Sperrdifferenzial, Tieferlegung, Sportfahrwerk etc. GRMN steht übrigens für Gazoo Racing Masters of the Nürburgring – kein Scherz.

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