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Aufklären statt Strafen: Umfrage zu Ablenkung

Die erste ÖAMC AM.PULS-Umfrage über Ablenkungen im Auto zeigten den Wunsch der Befragten nach Informationen und Aufklärung.

60% der Befragten sprachen sich dafür aus, dass im Rahmen der Führerscheinausbildung über die Gefahren von ablenkenden Tätigkeiten während des Autofahrens aufgeklärt werden soll. Für härtere Strafen sprachen sich hingegen bloß 39% aus. Dass Ablenkungsvergehen gar zu Vormerkdelikten werden sollen, hieß nicht einmal ein Viertel der befragten ÖAMTC-Mitglieder gut.
Trotz alledem sind Ablenkungen ein großes Thema. Über 60% der Befragten gaben an, sich selbst schon einmal auf Grund von Ablenkungen in einer brenzligen Situation befunden zu haben.
Am gefährlichsten werden von den befragten ÖAMTC-Mitgliedern das Lesen und Schreiben von SMS (94 Prozent bzw. 82 Prozent sehr gefährlich), sowie das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung beurteilt (64 Prozent sehr gefährlich). Deutlich weniger (18 Prozent) finden Rauchen, das Bedienen von Geräten (17 Prozent) und das Essen und Trinken während der Fahrt (16 Prozent) sehr gefährlich.
Die Befragung spiegelt somit auch die Ergebnisse der jüngsten Ablenkungsstudie der ÖAMTC Unfallforschung. Diese zeigte, dass alleine das Öffnen einer Wasserflasche während des Fahrens dazu führt, dass der Lenker durchschnittlich 105 Meter im Blindflugs unterwegs ist – Telefonieren ohne Freisprechanlage, was eine sicherere Alternative zum Handy bietet, jedoch auch noch 83 Meter ohne Sicht auf die Straße.
Der ÖAMTC wird die Ergebnisse der Befragung nutzen, um sich noch stärker dafür einzusetzen, dass Autofahren möglichst sicher wird.
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